Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009

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*Angie

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #30 am: 11.09.2009, 23:39 Uhr »

Ich schwitze mit euch und ich genieße mit euch - die Landschaft und das Eis :wink:.

Sag' mal - am letzten Foto, die Schlange auf dem Hof - hat die irgendwas mit der Schlange in deiner Signatur zu tun :wink: :lol:. Die beiden haben eine Ähnlichkeit... :lol:


LG, Angie

Viele Grüße,
Angie

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*boehm22

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #31 am: 13.09.2009, 20:57 Uhr »
Hallo Angie,

ja - mit den zwei Schlangen, das sehe ich auch jetzt erst. Witzig.


So, nun aber alles aufsteigen, es geht weiter:





Donnerstag, 04. Juni 2009:
Torrey – St. George

Heute sind wir schon um 7.30 Uhr zur Abfahrt bereit, da es ein langer Tag mit wieder ca. 400 km werden wird.

Mein Bruder Andreas ist heute der Leithamel, will sagen: Reiseleiter. Erst mal führt er uns auf die UT-12 durch liebliches Cowboyland mit kleinen Ranches im breiten Tal, viel Bewässerung auf den Weiden und schön abwechslungsreich. Dann geht es langsam aber sicher höher. Auf lang gezogenen Genuss-Kurven fahren wir durch einen weiten Birkenwald nach oben.

Heute werden wir ein sehr langes Stück immer oberhalb von 2000 Metern fahren. Es geht hoch bis ca. 3000 Meter. Entsprechend kühl ist es hier – ganz schnell ist die Hitze von gestern vergessen. Es friet uns mal wieder ganz schön an den Fingern.

Wir fahren durch die kleinen verträumten Orte Boulder und Escalante. Der Wald ist wieder vorbei, aber es ist sehr abwechslungsreich mit roten, gelben, weißen und sonstigen Steinlandschaften, mal schroff und steil, mal lieblich gerundet.






Sehr eindrucksvoll die Fahrt über den Hogback oben am Grad, links und rechts geht es steil runter und wir fahren auf der breiten Straße und können uns nicht satt sehen.

Bald kommen wir nach Tropic, schnell noch mal Tanken und einen Espresso und dann ab in den Bryce Canyon:
Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point – wir genießen überall die tolle Aussicht – ein Teil der Gruppe wandert am Sunset Point den Navajo Trail runter. Ganz schön heiß in Motorradhose und Stiefeln. Ich freue mich besonders, dass ich am Inspiration Point diesmal mit 28 mm fotografieren kann.









Nachdem wir uns alle wieder am Visitor Center, treffen geht es weiter und über die 89 nach Süden, wir wollen zum Zion. Auf dem Weg hat es sehr starken Seitenwind und wir müssen uns sehr konzentrieren, besonders wenn uns wieder ein LKW mit 70 Meilen überholt.


Auf einer schönen Rest-Area machen wir mal einen unserer vielen Stopps – unterhalten uns mit einigen der vielen Deutschen und finden einen Restroom in dem die Raumteiler nur ca. 150 cm hoch sind. Im Sitzen sieht man keinen Nachbarn, also passt das schon.


Weiter geht’s über Mount Carmel Junction – tanken – und auf zum Zion NP - wunderschöne Landschaften, gelb-rote Steine mit Kiefern, direkt auf den gerundeten Steinflächen - toll. Auch hier sind wir wieder mehr als beeindruckt von der Landschaft. Wir merken schon, dass die Zeit nicht reicht mit dem Shuttle Bus ganz nach hinten in den Park zu fahren, deswegen lassen wir uns Zeit, machen mal wieder Pause an einer schönen Aussichtsecke, fahren dann zum Visitor Center und wissen doch, dass wir hier noch mal herkommen müssen.
Es war jetzt mein dritter Besuch und jedes Mal beeindruckt mich der Zion noch mehr.
















Über Hurricane fahren wir zügig weiter zur Interstate und dann auf dem direkten Weg nach Süden – nach St. George zu unserem reservierten Hotel, dem Ramada. Heute sind wir um 18.30 Uhr am Tagesziel, hier ist es wieder brütend heiß – die Kälte des Vormittags ist vergessen. Die Strecke war wieder ca. 400 km.


Nachdem wir die Zimmer bezogen und die Pferde versorgt haben – ach ne, sind ja Motorräder – geht ein Teil der Gruppe in den Swimmingpool. Ich laufe schnell nach nebenan und hole uns zwei erfrischende Frappuccino.

Und für den langen Tag haben wir heute wieder ein Belohnung – keine 300 Meter weiter ist ein Outback Steakhouse und um 20.00 Uhr sind wir zu acht unterwegs zu unserem leckeren Abendessen. Dort ist wieder erstaunlich wenig los, kaum Gäste – wie schon vor ein paar Tagen in Prescott. Steaks, Ribs und Bier schmecken ausgezeichnet und so kommen wir auch heute erst wieder gegen 22.30 Uhr zurück ins Hotel.
Viele Grüße
Rosi
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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #32 am: 13.09.2009, 21:35 Uhr »

Hallo Rosi,

ihr sorgt wirklich für Abwechslung, was die Temperaturen angeht :lol: - erst heiß, heute kalt, dann wieder heiß :lol:. Wieviele von euch sind eigentlich während dieses Urlaubs erkrankt? :wink:.

Ich wähle bei jedem Reiseberichttag ein Foto als das Schönste des Tages, sozusagen "geheim" für mich :wink:, aber heute kann ich mich beim besten Willen nicht zwischen Foto 2 und 3 entscheiden, also gibt es zwei Erste :D.

Viele Grüße,
Angie

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #33 am: 13.09.2009, 21:58 Uhr »
Hi Angie,

die Temperaturen haben wirklich oft gewechselt, aber die einzige Erkältung zeigte sich dann bei einem Mitreisenden gegen Ende auf dem Hwy Nr. 1 - dort war es ebenfalls wieder recht kühl - das konnte aber mit ein paar homöopathischen "Kügelchen" gelindert werden.
Viele Grüße
Rosi
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*SEA2009

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #34 am: 13.09.2009, 22:08 Uhr »
Wow, hab gerade alles in einem Rutsch nachgelesen. Ist schon was besonderes mit so einer großen Gruppe und dann auch noch auf Motorrädern :shock: Sehr spannend zu lesen und tolle Bilder :D
1997: Helendale, CA - Las Vegas - Los Angeles - San Francisco
2009: Seattle - Oregon Coast - San Francisco
2012: Las Vegas - VoF, Zion, Bryce, Page, MV, GC - San Diego - Los Angeles

*boehm22

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #35 am: 13.09.2009, 22:33 Uhr »
Wow, hab gerade alles in einem Rutsch nachgelesen. Ist schon was besonderes mit so einer großen Gruppe und dann auch noch auf Motorrädern :shock: Sehr spannend zu lesen und tolle Bilder :D

Danke,

ich war auch erstaunt, daß es mit der großen Gruppe so gut geklappt hat.

Ich kannte vorher ja nur zwei oder drei von den Leuten - aber ich kann sagen, ich habe richtig nette Menschen kennen gelernt und auch Freunde gefunden.
Viele Grüße
Rosi
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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #36 am: 14.09.2009, 19:00 Uhr »
Auf gehts nach Las Vegas:




Freitag, 05. Juni 2009:
St. George – Las Vegas

Ich brauche keinen Wecker – ich wache wieder um 6.00 Uhr auf. Auch hier gibt es wieder ein sehr abwechslungsreiches Frühstück, mit Waffeln, süßen Teilchen, Toast, Obst, Joghurt, Cornflakes usw.

Gut gesättigt wird wieder gepackt und die Taschen routiniert im Van verpackt. Das klappt wie mit Bauklötzchen, jeder Koffer und jede Tasche hat seinen Platz.
Punkt 8.00 Uhr fahren wir dann erst mal für die nächsten 100 km auf die Interstate nach Süden. Anfangs ist noch viel Verkehr, der Straßenbelag schlecht und es ist bereits wieder heiß.

Nachdem wir durch die Berge sind, geht es bei Mesquite weiter nach Nevada. Jetzt ist es wieder flach und wüstenartig, bei starkem Seitenwind müssen wir uns wieder sehr auf die Fahrerei konzentrieren. Einmal weht der Wind haarscharf vor meinem Motorrad so ein trockenes Gestrüpp über die Straße, wie man es aus den Western-Filmen kennt.


Endlich verlassen wir den Highway, um über Overton erst mal zum Valley of Fire zu fahren. Die überdachten Bänke am Atlatl Rock laden uns ein zur ersten großen Pause des Tages.




Birgit füttert ein Hörnchen mit Keks-Krümel. Flink verspeist das Tier einen nach dem anderen – um dann plötzlich die Krümel im Sand zu vergraben. Ist wohl satt und legt jetzt einen Vorrat an.














Gleich um die Ecke gibt’s noch einen schönen Arch – leider ist er wohl etwas klein geraden – Georg fährt erst mal dran vorbei. Und Heinz kommt mit dem Ständer vom Motorrad an einen Steinbrocken  und die Feder überdehnt sich. Nun geht der Ständer nicht mehr hoch und schleift über den Boden.
Aber wofür hat Andreas schließlich 100 Kabelbinder dabei – er ist für alles gerüstet und so wird der Ständer einfach am Rahmen verzurrt. Mal sehen, wie Heinz jetzt das Motorrad abstellt.




Zurück auf die einsame Straße in der Nähe des Lake Mead nach Süden. Außer einer kleinen Oase mit 5 Palmen, einer Rest Area und der Steinwüste ist nicht viel zu bestaunen. Mitten drin eine Baustelle und wir müssen mal wieder ca. 5 km über Schotter fahren. Nach ca. 100 km sind wir bei Boulder City, wir wollen noch zum Hover Dam – leider wollen das auch ganz viele andere Leute. Und so geht es schon bald mit Stau und Stop-and-Go los.








Es ist heiß, es geht den Berg runter und ich hänge die ganze Zeit an der Bremse, der Motorblock heizt von unten, die Sonne brennt von oben – irgendwann haben wir einen kleinen Parkplatz mit Blick auf den Damm und die neue Brücke vor uns. Schnell wenden und einparken, es reicht uns – wir fahren nicht mehr bis ganz nach unten zum Hoover Damm, der Rückweg würde wohl noch mal 3 km Stau bedeuten, an jedem Fußgängerüberweg stehen die Fahrzeuge.

Und so fahren wir nun auf dem direkten Weg über Henderson in Richtung Las Vegas. Der Verkehr auf dem Highway nimmt schnell zu und bald sind wir an der Ausfahrt in Richtung Innenstadt. Es dauert keine 3 Ampeln – da haben wir schon die letzten der Gruppe verloren. Anhalten an einer Einfahrt, warten, da kommen sie – und es geht weiter.

Plötzlich ist keiner mehr vor mir – und hinter mir nur noch Pete und Ernst und der weiße Van. Die anderen, die teils auch hinter mir fuhren – alle weg. Gut, dass ich mein Navi gefüttert habe, und außerdem den Weg zum Best Western Mardi Gras ab hier auch so finde, schließlich war ich schon mal dort. Wir fahren noch ein paar Kilometer, rechts ab, links ab, rechts ab – und dann ist da schon das Tagesziel – und obwohl wir vorhin die letzten waren, sind wir jetzt als erste am Hotel. In zwei weiteren Grüppchen kommt der Rest der Mannschaft angefahren – Stadtfahrten müssen wir wohl noch mal üben, setzen, - 6.



Es ist jetzt kurz vor 16.00 Uhr. Während wir Einchecken, suche ich mit dem iPhone über das freie Wlan vom Hotel die Adresse von EagleRider raus. Dann schnell noch in den GoogleMaps den Weg dorthin rausgesucht und mit Heinz vereinbart, dass wir gleich losfahren, um seine Feder zu reparieren. Hach, ich liebe meine technischen Spielereien.

Nachdem die Taschen im Zimmer sind, setz ich mich bei meinem Bruder hinten drauf, Heinz und auch Georg kommen nach und wir fahren die paar Kilometer zu EagleRider. Kaum in der Einfahrt, will schon ein Mitarbeiter die Rückgabe der E-Glide von Georg protokollieren, die sind ja hier auf zack. Heinz kümmert sich um seine Feder, kostet 19,90 Dollar und Andreas fährt mich gleich weiter zum Rental Car Center beim Flughafen, denn ich habe bei Avis für 24 Stunden einen Kleinwagen reserviert. Da ich in Las Vegas ein wenig einkaufen will und mal nicht auf dem Motorrad sitzen will, ist das recht praktisch.

Punkt 5.00 Uhr bin ich am Schalter, als erstes bittet mich die Mitarbeiterin einen deutschen Namen zu buchstabieren. Sie freut sich so darüber, dass sie nun weiß, wie man Svenja schreibt, dass sie mir ein gratis Upgrade auf einen Chevy HRR gibt.


Die Abfahrt vorhin am Hotel war etwas zu schnell, und so habe ich meinen Abholschein für den REI Outdoorladen in Henderson nicht eingesteckt. Ich muß also erst wieder zurück zum Hotel und fahre dann raus nach Henderson, um dort ein Paket zu holen, das ich zur Lieferung in den Store vor zwei Wochen bestellt hatte. Noch ein bischen Shopping und mit drei paar neuen Schuhen geht es wieder zurück zum Hotel.


Bevor wir uns auf den Weg machen zum Strip gibt’s als Abendessen noch ein schönes Steak im Hotel-Restaurant.
Dann lade ich mir das Auto voll und fahre zum TI, direkt vor dem Piratenschiff lasse ich meine Mitfahrer aussteigen und fahr um das Hotel herum zur Einfahrt für Valet Parking.
Schnell bin ich den Wagen los und gehe wieder vor zum Strip. Die restliche Truppe ist gerade mit zwei Taxis dort angekommen und so schlendern wir langsam den Strip entlang.





Vorbei am Bellagio, wo grad eine nette Lichtershow stattfindet, weiter auf der anderen Seite bis zum Harley Davidson Cafe, wo wir die total coolen (affigen) Locals beobachten, die mit starrem Blick neben ihren Custom Bikes stehen.
Langsam wird es Zeit wieder zurück zu gehen, wir kaufen uns ein Bier im Plastikbecher, kucken Leute, machen Witze und schauspielern selbst herum.
Irgendwann wird es Zeit für heute, meine Mitfahrer gehen mit mir zum  TI, um das Auto abzuholen, der Rest fährt Taxi oder versucht zu laufen, was aber irgendwann auch im Taxi endet.  Gegen 1.00 Uhr lieg ich dann auch endlich im Bett.
Viele Grüße
Rosi
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*atecki

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #37 am: 14.09.2009, 19:53 Uhr »
Hi Rosi,

ich hoffe Ihr fahrt noch 4 Monate so weiter - toller Bericht!

Axel

*Angie

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #38 am: 15.09.2009, 18:10 Uhr »

Hallo Rosi,

so, nun bin ich wieder up to date - gestern kam ich zu fast nichts :(

Stadtfahrten müssen wir wohl noch mal üben, setzen, - 6.

Ich lache mich schief :lachroll: :lachroll:. Aber im Ernst, solch eine Gruppe beisammen zu halten, scheint manchmal nicht wirklich einfach zu sein :wink:.


LG, Angie

Viele Grüße,
Angie

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*boehm22

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #39 am: 16.09.2009, 07:27 Uhr »
@atecki:
Leider ist jetzt schon Halbzeit - aber es gibt noch viel zu erleben auf der weiteren Fahrt.

@Angie:
in San Francisco hat es dann bestens geklapppt :D

Viele Grüße
Rosi
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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #40 am: 16.09.2009, 20:50 Uhr »
Samstag, 06. Juni 2009:
Las Vegas

Heute ist Ruhetag, deswegen kein Wecker – geschlafen habe ich dann fast bis 8.00 Uhr. Dann bin ich mit meinem Bruder zum Frühstücksbuffet ins Orleans. Dort kann man so schön vor der Haustüre parken, das Büffet ist nicht aufregend, aber auch nicht teuer.
Als wir fast fertig sind ruft mich Bobby an, wegen dem weiteren Verlauf des Tages – wir kommen zurück zum Hotel, Waltraud, Ernst und Pete fahren jetzt im Auto mit, Andreas, Heinz und Bobby mit Birgit folgen uns mit den Harleys.





Der erste Weg führt uns zum Harley- Händler „Red Rock“ – wir wollten eigentlich nur kurz schauen, aber als wir nach 2 Stunden endlich fahren,  haben wir mehrere Einkaufstüten im Kofferraum.


Jetzt geht’s weiter zum nächsten Las Vegas Shopping Highlight, dem Bass Outdoor Shop im Silverton Casino. Hier kommen unser Jäger, Angler und sonstige Tierliebhaber voll auf ihre Kosten, so einen Laden hat keiner von Ihnen bisher gesehen.




Langsam bekommen wir Hunger – und noch wichtiger, wir brauchen T-Shirts für unsere jugendlichen Kinder zuhause, also ab zum HardRock Cafe.
Erst mal leckere Burger, Sandwiches und Salate, dann geht es weiter mit Shopping.












Zurück zum Hotel und Taschen ausladen, ich will noch zum nächsten Supermarkt und Obst, Nüsse und Wasser für die Weiterfahrt  kaufen. Nun wird die Zeit langsam knapp, in 45 Minuten muß ich das Auto abgeben. Ich finde mit dem Navi rasch einen Vons, lade 3 Pakete Wasser für uns zusammen ins Auto, dann schnell voll tanken und zurück zum Hotel.


Andreas wartet schon auf mich, das Wasser stellen wir einfach zwischen die Motorräder und mit meinem Bruder auf dem Motorrad im Schlepptau fahre ich zum Car Rental Center.
5 Minuten vor 17.00 Uhr steige ich aus dem Wagen und habe somit die 24 Stunden voll ausgenutzt.


Jedoch war ich jetzt nicht im Outlet Center, dafür hat die Zeit dann doch nicht gereicht – ich setzte mich bei Andreas hinten aufs Motorrad und wir fahren jetzt schnell noch zum Premium Outlet, ich brauche ein paar Poloshirts, er kauft sich ein paar T-Shirts und eine spottbillige Markenuhr. Noch eine Verschnaufpause bei Starbucks mit einem Frappuccino und es geht wieder zurück zum Hotel.


Um 19.00 Uhr wollen wir uns wieder treffen für die Abendunterhaltung. Die halbe Truppe ist dabei, wir fahren mit der Monorail nach Norden zum Sahara und laufen dann zum Stratosphäre Tower. Es wird bereits dunkel und wir fahren nach oben um uns die Stadt von über 350 Metern Höhe anzusehen. Beeindruckend, das Lichtermeer ist faszinierend – und die Menschen auf den atemberaubenden Bahnen da oben zu beobachten ist sehr kurzweilig.




Weiter geht es mit dem Bus zur Freemont Street, dort ist ein Musicfestival mit 2 Livebands, wir sind schon enttäuscht, dass wir keine Lichtershow sehen, aber dann geht es doch noch los und wir  erleben eine beeindruckende Show mit 1 Million LED-Lichtern an der Decke.




Zurück geht es wieder mit dem Bus und der Monorail – auch heute wieder ein langer Tag, als wir gegen Mitternacht am Hotel zurück waren.

Viele Grüße
Rosi
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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #41 am: 16.09.2009, 21:41 Uhr »

Hi Rosi,

Heute ist Ruhetag

Das sah aber gar nicht danach aus :lol: - ihr seid ganz schön im Stress gewesen :wink:.

Der Bass Outdoor Shop sieht gewaltig groß aus und scheint ein riesiges Sortiment zu haben. Nicht übel...
Und der Blick vom Stratosphäre Tower - einfach nur traumhaft!! Welch ein Lichtermeer!


LG, Angie

Viele Grüße,
Angie

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #42 am: 18.09.2009, 20:30 Uhr »
Sonntag, 07. Juni 2009:
Las Vegas – Lone Pine

Ab heute sind wir wieder auf 2 Rädern unterwegs und so sind wir um 8.00 Uhr abfahrtbereit.





Erst mal über den Strip nach Süden, so früh ist noch nicht viel Verkehr und wir können die Fahrt zwischen den großen Casinos genießen. Dann Tanken und weiter in Richtung Death Valley.

Aber gleich hinter Blue Diamond geht es erst mal in die Berge, es wird richtig kalt, damit hatte keiner gerechnet – die Männer fahren heute morgen bereits in T-Shirt und Weste, und frieren so richtig schön – aber keiner will der erste sein, der anhält um sich was anzuziehen. Als wir bei Tecopa Hotsprings kurz vor Shoshone mal wieder eine Pause einlegen, freuen sie sich plötzlich über die Wärme.




Ein vorsorglicher Tankstopp in Shoshone, dann fahren wir über den Jubilee Pass ins Death Valley, die Fahrt ist kurvenreich und macht Spaß, sogar bei mir schrappt in einer Kurve Metall über den Boden.

Auf dem weiteren Weg ist es windig und immer mal wieder weht der Wind Sand über die Straße. Es ist wenig Verkehr und bald sind wir bei Badwater. Wir haben Glück mit dem Wetter, es hat nur ca. 28 Grad. Wir schwitzen zwar trotzdem in den Motorrad-Klamotten, aber hätte schlimmer kommen können.








Bald fahren wir weiter, um bei Furnace Creek gleich wieder eine längere Pause einzulegen.
Bei Eis aus dem Supermarkt liegen wir im Gras unter Bäumen und lassen es uns gut gehen.




Wir müssen weiter, vorbei an den Sanddünen bei Stovepipe Wells geht es langsam wieder höher.









Viele schöne Kurven sind zu fahren, aber auch eine anstrengende Strecke. Die nächste Pause gibt es bei Panamint Springs. Wir sitzen auf der urigen Terrasse des Restaurants, trinken Kaffee und gucken ins Nichts zu den Bergen im Osten. Hier könnte man es aushalten – aber wir müssen heute noch nach Lone Pine, also weiter geht’s.











Wir haben noch knapp 100 km, es geht wieder über die Berge und raus aus dem Death Valley – vorbei an Weideflächen und dem Owens Lake erreichen wir gegen 18.00 Uhr unser Hotel, das Comfort Inn in Lone Pine.



Blick zum Mt. Whitney


Das Hotel hat den Nachteil, dass es sehr weit draussen liegt. So müssen wir mit dem Van und ein paar Motorrädern zum Essen in den Ort fahren.

Wir entscheiden uns für das Totem Cafe. Eine urige kleine Kneipe, nur 7 oder 8 Tische, die Serviererin verdreht die Augen, als wir mit 17 Personen ins Lokal kommen, wir können uns die Plätze aussuchen, dauert leider ein bisschen, da mit uns noch ein paar Einheimische ins Restaurant gekommen waren.

Unser Steak ist lecker, das Bier gut, die Preise in Ordnung – wir sind zufrieden, allerdings haben 2 Leute am Nachbartisch ein zähes Steak bekommen und haben das sogar wieder zurück gehen lassen.

Gegen 23.00 Uhr sind wir dann wieder im Hotel.
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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #43 am: 18.09.2009, 21:24 Uhr »

Hallo Rosi,

weil ich gerade deinen Satz "Hier könnte man es aushalten – aber wir müssen heute noch nach Lone Pine, also weiter geht’s." lese:

Hat es einer von euch 17 an einem der Tage wirklich bedauert, nicht länger am Ort A oder B sein zu können, sondern weiter zu müssen? Oder wart ihr alle vollauf zufrieden mit der jeweiligen Tageseinteilung?

Manchmal sind ja die Wünsche von 4 Personen kaum unter einen Hut zu bringen und deswegen stelle ich es mir bei 17 Leuten ganz schön schwierig vor :think:.


LG, Angie

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Re: Mit der Harley ca. 5000 km im Südwesten der USA - Mai/Juni 2009
« Antwort #44 am: 18.09.2009, 21:56 Uhr »
Hallo Angie,

klar manches Mal hätten wir gerne ein bischen mehr Zeit gehabt.

Wir - die meisten wohl - haben es bedauert, in manchem VisitorCenter nicht noch ein wenig mehr Zeit zu verbringen, oder in manchem Nationalpark die eine oder andere Stunde zusätzlich zu verbringen, aber gut, wir wußten vorher welche Strecke täglich auf dem Programm steht - und wir wollten es ja alle so.  :D

Es hat sich auch über die Tage so ergeben, daß wir sehr viele Pausen gemacht haben, öfter Mal auf einen Espresso oder so irgendwo saßen und uns einfach auch gut dabei unterhalten haben.

Es ist halt eine Motorrad-Tour, da liegt ein viel höheres Gewicht auf dem Aspekt "Fahren" - als wenn ich einen relaxten Erholungsurlaub in der Gegend machen würde. Der Hauptplaner Georg kannte die Gegend nur von einer Bus-Rundreise, und na ja, grad da wird ja ebenfalls auf Strecke gefahren.

Unseren USA-Neulingen habe ich eigentlich immer empfohlen, die Reise als ein "Hineinschnuppern" zu betrachten - und noch einmal zu kommen, um dann all das genauer anzusehen, was sie persönlich länger sehen wollen.




Viele Grüße
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