Mietwagen oder Wohnmobil

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*miwunk

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« Antwort #30 am: 02.08.2020, 12:34 Uhr »
Da hat Partybombe total recht. Ein Womo-Urlaub und ein PKW-Urlaub sind zwei total verschiedene Reisen. Wir haben beides so oft gemacht, sind aber in den letzten Jahre nur noch mit dem Womo unterwegs.
Unterschiede sind: ein PKW-Urlaub kann sehr viel Stadt beinhalten, man kann gut Städte, Museen, Konzerte, etc. besuchen. Das geht mit dem Womo nicht, denn z.B. LA, SF, Seattle oder Chicago mit dem Womo ist der reinste Horror. Deshalb wird Womo-Urlaub notgedrungen sich mehr auf Nationalparks, State Parks etc. beschränken.

Was ich derzeit in einem amerikanischen Forum lese, scheint ganz USA "auf der Flucht" zu sein, natürlich im Womo. Die Campingplätze waren noch nie so früh ausgebucht wie heuer, fast alle fcfs-Plätze wurden auf Reservierung umgestellt, da diese total überfüllt waren. Die Amis fahren inzwischen sogar sehr lange Strecken, die sie normalerweise geflogen wären, lieber mit dem Womo. Vor Hotelübernachtungen scheinen alle Angst zu haben.

Ich bin ja gespannt, wie das in USA im nächsten Jahr aussieht (falls der Viruns Vergangenheit ist).


*Bandito1011

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Antw: Mietwagen oder Wohnmobil
« Antwort #31 am: 02.08.2020, 12:41 Uhr »
Ich glaube es war vor Corona eine grundsätzliche Frage. Heute würden wohl viele Mietwagen Verfechter sich doch eher mit einem RV auseinander setzen. Zumindest bei einer Rundreise wo man jede Nacht woanders schläft. Eine Sorge weniger. Oder generell mit Camping. Nicht alle, aber wohl so einige.

RV´s sind in den USA ja eh extrem beliebt, wenn das auch noch zunimmt könnte das zu deutlichen Preissteigerungen in einer Zeit nach der Pandemie führen. Aktuell mietet übrigens San Francisco RV´s an, um Obdachlose Infizierte darin in Quarantäne zu stellen. Vielleicht wird man dieses Modell bald in allen größeren US Städten sehen. Zeigt einmal mehr wie weit wir derzeit von solchen Reisen entfernt sind, und wie weit die USA von einer zumindest gefühlten Kontrolle entfernt sind.

Ich würde nun auch eher zu einem Wohnmobil tendieren, allerdings war ich dem auch vorher nie abgeneigt. Am Ende war es bislang immer eine Frage des Preises und der Flexibilität. Natur oder Stadt oder Mix, mit RV geht vieles aber eben auch nicht alles.

*Zeev

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« Antwort #32 am: 03.08.2020, 13:58 Uhr »

Ich war noch nicht in den Staaten und kann deshalb keine praktischen Infos beisteuern. Aber ich bin in meinem Leben schon sehr viele Fzg (einschl. WOMO) gefahren. Zusätzlich habe ich mich die letzte Zeit selber oft mit der Frage WOMO oder PKW auseinandergesetzt.
Wir sind letztlich beim PKW geblieben - aus folgenden Gründen:
- wir haben die Strecke welche man mit dem WOMO täglich zurücklegen kann/soll/will überschätzt
- wir unterschätzten den Spritverbrauch (Kosten)
- wir unterschätzten die "Grundausstattung" die man noch braucht bzw. bezahlen muss

Dies aber alles nur als zusätzliche Hinweise - ausserdem sollte man vielleicht schon mal im Leben vorher in einem größeren Fzg (Transporter etc) gesessen haben.
"This is not soccer, is that clear?“

*partybombe

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« Antwort #33 am: 03.08.2020, 14:32 Uhr »

Ich war noch nicht in den Staaten und kann deshalb keine praktischen Infos beisteuern. Aber ich bin in meinem Leben schon sehr viele Fzg (einschl. WOMO) gefahren. Zusätzlich habe ich mich die letzte Zeit selber oft mit der Frage WOMO oder PKW auseinandergesetzt.
Wir sind letztlich beim PKW geblieben - aus folgenden Gründen:
- wir haben die Strecke welche man mit dem WOMO täglich zurücklegen kann/soll/will überschätzt
- wir unterschätzten den Spritverbrauch (Kosten)
- wir unterschätzten die "Grundausstattung" die man noch braucht bzw. bezahlen muss

Dies aber alles nur als zusätzliche Hinweise - ausserdem sollte man vielleicht schon mal im Leben vorher in einem größeren Fzg (Transporter etc) gesessen haben.


Mit dem RV ist man in Nordamerika kaum langsamer unterwegs, als mit dem PkW - wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Interstate hält. Außerdem ist ja Urlaub und man hat Zeit.
Die Ziele (NP und SP) sind z.B. im Südwesten nicht so weit auseinander.
Zu den Kosten könnte ich, wie sicherlich viele andere,  recht konkret Auskunft geben.

Die Wohnmobile sind in Nordamerika in der Regel vollständig (es gibt diverse Pakete) ausgestattet. Wenn man 1x gefahren einen Urlaub hinter sich hat, könnte man künftig ehr auf manches Geliehenes verzichten. Wir würden im Gegenteil eigentlich lieber die Sachen kostengünstig im Walmart besorgen, da man die teuer geliehenen Sachen wieder zurückgeben oder fehlendes teuer (im Vergleich zur Qualität)  bezahlen muss.  Das Einzige was wir von hier mitnehmen, ist unser leichter, als Decke verwendbarer Schlafsack (die Decken sind dort ehr Pferdedecken!), eigene Bettlaken und ein scharfes Messer. Im Walmart gibt es sogar Küchensets, die Campingstühle kosten weniger, als die Leihe usw.

Man sollte den entsprechenden Führerschein haben - ich weiß, das sehen einige hier anders. - was für Jüngere hier ein Problem darstellen kann. Das Fahren selbst ist eigentlich einfach, immer Automatik und genug Power, die Straßen sind breit, Einparken entfällt, auf dem CG ist ein Einweiser allerdings notwendig (finde ich).

*miwunk

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« Antwort #34 am: 03.08.2020, 15:17 Uhr »
Partybombe, Du hast bei fast allem Recht. Aber ein paar Aussagen muss ich zurechtrücken:
Wir waren in den letzten Jahren jedes Jahr mindestens einmal für 4-5 Wochen, meistens sogar zweimal für je 4-5 Wochen mit dem Womo in USA/Canada unterwegs. In den letzten Jahren haben wir nie eine "Pferdedecke" bekommen. Im Gegenteil, meistens waren es sehr grosse leichte Zudecken. Ich muss allerdings sagen, dass wir nie bei CA gemietet haben, vielleicht gibts bei diesem Vermieter diese Decken noch?

Es stimmt, dass teilweise an der Ausstattung das Eine oder Andere fehlt. Deshalb ein guter Rat für alle Neulinge: der erste Weg nach Übernahme des Womo geht immer in einen one-dollar-shop (der mit dem grünen Logo). Dort bekommt man tatsachlich Alles für 1 Dollar. Sogar Besen, Töpfe, oder auch Lebensmittel, die im normalen Supermarkt 4-5 Dollar kosten.
Was wir aber immer von daheim mitnehmen, ist ein scharfes Messer und eine gute Pfanne (die im Womo sind leider meistens so verkratzt, dass man sie nicht mehr benutze kann).

Der entsprechende Führerschein ist kein Problem. Man kann jedes amerikanische Womo mit dem deutschen PKW-Führerschein fahren. Die Amerikaner kümmern sich nicht um die deutsche Gewichtsregulierung, in USA gelten die Bestimmungen der USA, nicht die von Deutschland.

Nachdem in einem amerikanischen Forum immer wieder geschrieben wird, ein Womo-Urlaub wäre teuerer als ein PKW-Urlaub habe ich einmal eine Aufrechnung erstellt. Zumindest in meinem Fall war der Womo-Urlaub leicht billiger (die Benzinpreise fallen ja in USA nicht so sehr ins Gewicht).

Nach mehr als 20 Womo-Reisen wage es jetzt mal, mich als Womo-Experten zu bezeichnen (ja lacht nur!!). Aber wer Tips haben will, kann sich gerne bei mir melden.

 


*Bandito1011

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« Antwort #35 am: 03.08.2020, 16:07 Uhr »
Mit CA ist Cruise America gemeint, oder ?

Das sind doch dann die mit der fetten Beschriftung drauf. Das würde mich stören, auch wenn sicherlich viele Amis damit unterwegs sind.
Irgendwie ist das doch so ein Touri Stempel den man dann hat und das mag ich nicht.

Mietet ihr bei Roadbear oder wo genau miwunk ?

Ich glaube neben den Kosten spielt auch eine große Rolle ob man überhaupt ein Camping Typ ist oder nicht.

*partybombe

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« Antwort #36 am: 03.08.2020, 16:25 Uhr »
Also wir hatten in Vegas zuletzt sowohl bei Apollo (2017) ,wie bei Road Bear (2018)  jeweils  für uns zu raue Decken bekommen. Vielleicht sind wir auch dahingehend empfindlich - es geht nichts über den superleichten Daunenschlafsack, den wir als Decke nutzen können - empfindliche Haut oder aus Hygienegründen.  Bei Cruise America buchen wir nicht mehr seit bestimmt 15 Jahren.

Es stimmt, neben dem scharfen Messer ist auch eine Pfanne und der Korkenzieher/Dosenöffner in unseren Koffer bzw. (besser) Tasche.

Zu Beginn der RV-Urlaube vor 30 Jahren hatten wir eine Checkliste für die RV-Abfahrt erstellt (Stecker entfernen, Deckenlüftung schließen, Trittstufe (damals noch nicht automatisch!) usw.). Es ist sicherlich auch nicht schlecht, sich vorher in Deutschland auf deutsch den Unterweisungsfilm anzusehen. So etwas gab es damals noch nicht und die erste Einweisung in Texas in einer englischen Version war anstrengend. Danach kann mal auch gleich die Checkliste erstellen.

Wir finden, wie miwunk auch das der RV-Urlaub (für uns etwas) günstiger ist. Im Restaurant ist das Essen und vor allem  der Wein recht teuer; Fastfood ist auf Dauer nichts für uns. Wir grillen gerne und übernachten oft in oft noch immer günstigen National- oder Stadeparks und meiden KOA und Co. Außerdem gefallen uns die Motels nicht so besonders und es gibt leider selten B&B.

Zu der Führerscheinfrage werde ich miwunk nicht widersprechen, dazu wurde das Thema bereits zu oft strittig diskutiert. Ich würde jedem raten, eine Fahrerlaubnis für die entsprechende Gewichtsklasse zu besitzen. Es ist richtig, die amerikanischen Verleiher, aber auch die Polizei  kümmern sich (erst einmal) nicht um die deutschen Regeln, aber wer weiß, was nach einem richtig schweren Unfall passiert, wenn der Vermittler ausdrücklich auf die deutsche Fahrerlaubnis hingewiesen hat und dort auch was anderes steht. Ich möchte aber ausdrücklich nicht  eine Diskussion eröffnen, die sich im Übrigen ähnlich verhält, wie die Frage nach der Notwendigkeit eines  Internationalen Führerscheines.

*miwunk

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« Antwort #37 am: 03.08.2020, 18:51 Uhr »
Mit CA ist Cruise America gemeint, oder ?


Ja, genau die sind es. Und das ist die schlechteste Vermietfirma in USA (oder in Kanada die Schwestersfirma Cruise Canada).
Leider sind sie meistens auch die billigsten. Frage: weshalb???

Beide Firmen vermieten ihre Womos bis zu 7 Jahre, andere Vermieter höchstens 3-4 Jahre. Beide Firmen, (CA und CC) haben keine eigenen Werkstätten, sonder nutzen die jeweils örtlichen Betriebe, was man an der Qualität der Arbeiten sieht.
Beide Firmen haben fast keinen Kundendienst. Wenn man bei Problemen (die überall mal vorkommen können) bei denen anruft, dann heisst es: sucht Euch eine Werkstatt, die das behebt. Aber mach das mal als Tourist!!! Und dann steht man 2 oder 3 Tage in dieser Werkstatt, hat nichts von Urlaub, bekommt aber von CA und CC keinerlei Erstattung.
Die Beschwerden über diese Firmen sind seitenlang. Natürlich gibt es auch positive Erfahrungen. Aber mir wäre das Risiko eines versauten Urlaubs viel zu hoch. Dazu habe ich viel zu viel von dieser Firma gesehen und erlebt.

Wir mieten eigentlich bei allen Anbieter, je nach dem jeweiligen Übernahmeort und dem jeweilige Preis. Nur halt nicht bei diesen beiden Firmen. Wobei RoadBear, wann immer es preislich vergleichbar ist, in meinen Augen wirklich der beste Vermieter ist. Aber auch ElMonte ist nicht schlecht. Und in Kanada kommt für uns nur Fraserway infrage.

Genau wie Partybombe übernachten wir auch immer in NP oder SP, nie auf diesen privaten CG wie KOA. Die sind nur teuer, und wir brauchen wirklich keinen Pool oder Spielplatz. Ausserdem sind die Plätze im NP oder SP viel naturnäher und meistens auch viel grösser als auf privaten Plätzen. Und einen hook-up (Elektro- oder/und Wasseranschluss) brauchen wir auch nicht, wir haben ja alles im Womo.

Ach ja, noch ein Tip für Neulinge: nicht bei jedem Vermieter ist ein Campingtisch im Womo (vorher mal genau nachschauen). Aber es gibt im Handel faltbare Campingtische aus Alu für ca. 20 Euro, die man leicht im Koffer unterbringt. Und die sind sehr nütztlich, falls mal mal "boondocked", also wild übernachtet (auch da gibts tolle, erlaubte, Stellen).

(Also wenn ich das alles so schreibe, könnte ich am liebsten gleich wieder losfahren. Leider wird das wohl 2020 und auch 2021 nichts werden, wegen dem sch.......Virus)



*Zeev

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Antw: Mietwagen oder Wohnmobil
« Antwort #38 am: 03.08.2020, 20:08 Uhr »

Mit dem RV ist man in Nordamerika kaum langsamer unterwegs, als mit dem PkW - wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Interstate hält. Außerdem ist ja Urlaub und man hat Zeit.

Hmm - im WOMO-Forum für USA ist man da ganz anderer Meinung. Hier rechnet man mit ca. 120 - 150 mi/day Durchschnitt und warnt jeden Beginner den Fehler zu machen und WOMO und Mietwagen gleichzusetzen. Und die Infos und Erklärungen dazu klangen für mich durchaus plausibel.

Zum Preis - ich wollte nur ausdrücken, dass man den angebotenen "Grundpreis" ziemlich verlockend halten kann. Wenn man dann natürlich die Pakete, Versicherungen, Sprit, Bereitstellungsgebühr, CG-Gebühren etc fairerweise dazurechnet, relativiert sich einiges.

Wie gesagt - in den Staaten war ich noch nicht mit dem WOMO unterwegs; für uns wirds das erste mal ein Mietwagen sein. Was später kommt, werden wir sehen
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*Bandito1011

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« Antwort #39 am: 03.08.2020, 21:03 Uhr »
Also ich habe schon öfter unsere Mietwagen Roadtrips mit einer fiktiven RV Kalkulation verglichen. Rein aus Interesse. RV war am Ende nie billiger, allerdings auch nicht dramatisch teurer.

Wir haben noch nie eine reine Nationalpark Tour gemacht, sondern immer die übliche Mischung. In Zukunft werden wir uns aber erstmal fast ausschließlich in den USA auf die Parks konzentrieren, und dafür halte ich RV's für das perfekte Reisemittel. Bin darin zwar Neuling aber irgendwie gehört das einfach dazu. Freu mich drauf.

Florida bleibt allerdings Convertible Pflichtzone  :D

*partybombe

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« Antwort #40 am: 04.08.2020, 11:29 Uhr »
Nach unseren Erfahrungen steht Apollo mit dem RV-Aufbau von Winnebago an erster Stelle, gefolgt von Roadbear, die jedoch wohl in den letzten Jahren etwas nachgelassen haben, dann folgt El Monte. CA würden wir nicht (mehr) buchen, da die RV zu alt sind. Die genannten Anbieter bieten eine gewisse Sicherheit für das angelegte Geld - bei diesen Drei kannst du nicht soviel falsch machen. Pech kann man allerdings immer mal haben: 2015 bei Roadbear hatte eine Neufahrzeug (das nur die Überfahrt hinter sich hatte und natürlich nicht als Campfahrzeug getestet wurde) 5 Einsätze eines Mechanikers am Aufbau (u.a. Kühlschrank, Schläuche, Batterieaufladung).

*partybombe

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« Antwort #41 am: 04.08.2020, 11:44 Uhr »

Mit dem RV ist man in Nordamerika kaum langsamer unterwegs, als mit dem PkW - wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Interstate hält. Außerdem ist ja Urlaub und man hat Zeit.

Hmm - im WOMO-Forum für USA ist man da ganz anderer Meinung. Hier rechnet man mit ca. 120 - 150 mi/day Durchschnitt und warnt jeden Beginner den Fehler zu machen und WOMO und Mietwagen gleichzusetzen. Und die Infos und Erklärungen dazu klangen für mich durchaus plausibel.
......

Das ist für mich kein Widerspruch.
Wir fahren im Durchschnitt auf den gesamten Leihzeitraum  (!) gerechnet auch etwa 100 mi täglich. Da wir oft 2 bis 3 Nächte verweilen, fahren wir (selten) auch mal 300m Überfahrt, oft jedoch bleibt das RV (z.B. am NP) stehen, da es Busse gibt (Grand Canyon, Bryce) oder es gibt nur eine kurze Anfahrt innerhalb des Gebietes.
Ich meinte, dass man mit dem RV ähnlich schnell voran kommt.
Bei Urlauben mit stets weiten Überlandfahrten oder zu vielen Großstädten würde auch ich das Auto vorziehen. Ständig hunderte  Meilen würde ich mit dem bequemen Auto absolvieren. Bei einer Leihzeit von 30 Tagen würde ich 3000 oder 3500mi mit dem RV, jedoch 6000mi mit dem Auto fahren.

*Zeev

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« Antwort #42 am: 04.08.2020, 13:18 Uhr »

Ah okay - sorry; dann habe ich das falsch aufgefasst.
Natürlich sollte man das Fzg schon passend zur Art der Reise und der Ziele nehmen
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*partybombe

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« Antwort #43 am: 04.08.2020, 14:30 Uhr »
Man hilft doch gerne - gerade da es hier im Forum wenige RV-Reisende gibt. :welcome:

*miwunk

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« Antwort #44 am: 04.08.2020, 15:42 Uhr »
Nach unseren Erfahrungen steht Apollo mit dem RV-Aufbau von Winnebago an erster Stelle,

Normalerweise schon, zumindest haben wir das auch immer so gedacht. Nur dann kam unsere Anmietung im Herbst 2018 in Seattle, und das war die totale Katastrophe. Nicht nur, dass das Personal unwahrscheinlich unfreundlich war, die waren anscheinend von jedem Kunden gestresst. Sie hatten auch keine Ahnung von einem Womo, letztendlich hat mein Mann DENEN erklärt, wie die Sachen funkionieren. Tja, und dann war letztendlich erst das DRITTE angeschaute Womo in Ordnung. Die ersten beiden waren nicht zu brauchen (Wasserleitung kaputt, Dump-Anschluss nicht zu verschliessen!!!).
Und die Rückgabe verlief dann ebenso chaotisch, da dasselbe Personal wiederum keine Ahnung hatte.


 

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