Womos oder Momies

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*Biggi

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #30 am: 14.09.2008, 12:47 Uhr »
Hi,

ich habe eine Frage und hänge mich einfach mal hier dran:

Hat schon mal jemand WOMO-Urlaub gemacht und fand es so blöd, dass er für sich beschlossen hat: Einmal und nie wieder?

Die Nachteile habe ich hier schon nachgelesen, aber es scheint so, als ob alle, die es ausprobiert  haben, auch die Vorteile zu schätzen wussten. Also, ich bin gespannt.  :D

*Simone und Alain

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #31 am: 14.09.2008, 18:44 Uhr »
 :D :D Hallo, einer unserer Hauptgründe Womoreisen zu machen ist die Nähe, wir geniesen es uns als Familie wieder neu zu entdecken, diese Nähe ist aber auch sicher eines der Nachteile, es gibt kaum Ausweichmöglichkeiten, jeder muss sich schon zusammenreissen, was nicht immer klappt. Als 5 köpfige Familie ist es für uns die allerbeste Möglichkeit.
2005 unternahmen wir im August eine 3wöchige Reise von Washington nach Atlanta, es war sehr schwül und extrem heiss. Die Klimanlage mussten wir fast ununterbrochen laufen lassen, nach kurzer Zeit hatte unser Jüngster eine Mittelohrentzündung. Die Stechmücken waren so lästig dass wir uns fast nie im Freien aufhalten konnten, nichts mit Abendromantik am Lagerfeuer.
Im Womo unserer mitfahrenden Freunde hatten sich Ameisen eingenistet die sie nie losswurden, in 2 Städten fanden wir keinen Parkplatz und fuhren wieder weg.
Auf dieser Reise haben wir uns oft ein kühles Zimmer gewünscht.
Trotzdem haben wir seither schon wieder eine Womoreise gemacht und planen die nächste 2009. Bye :D :D
Uns interessieren besonders Amerikatouren mit Kindern. Wir haben Amerika 1985 zum ersten Mal entdeckt und versuchen jedes zweite Jahr auf Entdeckungsreise zu gehen.

*Biggi

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #32 am: 14.09.2008, 19:46 Uhr »
 

2005 unternahmen wir im August eine 3wöchige Reise von Washington nach Atlanta, es war sehr schwül und extrem heiss. Die Klimanlage mussten wir fast ununterbrochen laufen lassen, nach kurzer Zeit hatte unser Jüngster eine Mittelohrentzündung. Die Stechmücken waren so lästig dass wir uns fast nie im Freien aufhalten konnten, nichts mit Abendromantik am Lagerfeuer.
Im Womo unserer mitfahrenden Freunde hatten sich Ameisen eingenistet die sie nie losswurden, in 2 Städten fanden wir keinen Parkplatz und fuhren wieder weg.


Das klingt ja schrecklich. Aber Ihr habt Euch trotzdem nicht beirren lassen, also muss ja irgendetwas dran sein am Reisen mit WOMO.  8) Danke!

*winki

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #33 am: 14.09.2008, 21:02 Uhr »
Um eine Diskussion darüber zu führen muss zu erst festgestellt werden über welche Größe und wie viele Personen in einem Wohnmobil reisen wollen.

Rein wirtschaftlich betrachtet ist eine Wohnmobilreise für zwei Personen teuere als ein vergleichbarer MOMIE Urlaub. Die Betriebskosten, Campingplatz, Nebenkosten (Taxi, Bus vom CP zum Stadtzentrum etc.) müssen nämlich berücksichtig werden. Hinzu kommt dass bei kombinierten Städte/Nationalpark - Reisen ein Wohnmobil eher in den Städte hinderlich ist als ein MOMIE Urlaub. Die volle Stärke spielt eigentlich ein WOMO Urlaub erst bei Besuch von Nationalparks und deren unübertroffenen schönen Campingplätze aus. Klar dass dabei Lagerfeuerromantik eine große Rolle spielt.

Dagegen stehen aber für die/den Hausfrau/mann die täglichen Hausarbeiten wie Kochen/Ent/Versorgen etc. an.... die natürlich bei einem MOMIE Urlaub wegfallen da ja im Restaurant gegessen wird. Bei ausreichender Planung kommt aber der gezielte Restaurantbesuch nicht wesentlich teuerer als der Selbstversorger Urlaub. Immerhin sind Lebensmittelpreise in den USA auch nicht gerade billig.

Außerhalb des NP/Statepark können Campingplätze teuer werden besonders wenn man glaubt auf einer der komfortablen KOA Plätze übernachten zu müssen. Dabei ist zu berücksichtigen dass der Besuch eines CP  in den meisten Fällen vorgeschrieben ist da das „freie“ Stehen im Gegensatz zu Europa bis auf einige wenigen Ausnahmen nirgends erlaubt bezw. Praktiziert wird.

Wirtschaftlicher wird dagegen ein Wohnmobilurlaub wenn vergleichsweise 4 Personen (2 Erwachsene und 2 Kinder)  reisen. Die Mehrkosten für das größere Wohnmobil nicht die Kosten von 2 Hotelzimmern erreichen.

Genauso wie Hotelzimmer in Hauptsaisonen und touristisch interessante Gegenden reserviert werden müssen betrifft das auch Campingplätze. An Feiertagen kann es durchaus zu ausgebuchte Campingplätze kommen. 
     
Wenn man also das reine „Pfadfinderfeeling“ (Lagerfeuer etc.) außer Acht lässt und dabei nur die wirtschaftliche Seite betrachtet ist es ein reines Rechenexempel  zu welchen Kosten der Traumurlaub verwirklicht wird.



*Stephan_

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #34 am: 15.09.2008, 08:15 Uhr »
Da kann ich meinen Senf auch noch zu beisteuern:

Angefangen habe ich die Urlaub in den USA als überzeugter MOMI. Die letzten zwei mal (und im Oktober das dritte mal) war ich mit dem WoMo unterwegs.

MoMo war anfangs eine eher finanzielle entscheidung, da WoMo außerhalb der finanziellen Möglichkeiten stand. Die Reisen mit dem Auto liefen immer recht ungeplant ab, Internet war noch nicht so verbreitet. Start- und Zielflughafen waren nagtürlich festgelegt, Auto für die gesamte Zeit gebucht und damit hatte es sich auch schon.

Die Reisen verliefen dann so nach dme Lust und Laune Prinzip. Da die Infrastruktur in den USA dermaßen gut ist, gab es auch nie Probleme ein geeignetes Motel zu finden. Wenn es langsam dunkel wurde, ist man in die nächste kleinere Stadt gefahren, die Haupstraße einmal rauf und runter und hat dabei die Motels (und Preisschilder) begutachtet. Jede Übernachtung hatte den Reiz des neuen, da wir jeden Abend in einem andferen Motel waren.

Das Thema Gepäck hatten wir perfektioniert, kleine Tasche mit aufs Zimmer, der Rest blieb im Auto vor der Tür. Wir waren oft zu Gast bei den preiswerteren Ketten Red Roof, Knight's Inn (gibts die noch?). Gegessen wurde einmal am Tag im Restaurant und nach dem Losfahren am Morgen gabs bei Denny's oder ähnlichem Kaffee mit Frühstück. Unterwegs kam dann noch der eine oder andere Kaffee an der Tankstelle dazu. Gelegentlich haben wir uns auch in den Supermärkten mit wenigen Lebensmitteln versorgt, die wir dann unterwegs oder abends auf dem Zimmer verputzt haben. Afu diese Art haben wir die USA "abgereist" und nahezu jeden Staat besucht. Jeden Tag waren wir an einem anderen Ort und haben so etliche tausend Meilen zusammen bekommen.

Auf allen Reisen haben wir natürlich auch immer wieder besonders in den Parks WoMos gesehen, und mit der Zeit wurden die Blicke neidvoller. 2004 war es dann so weit. Nach einem "Testurlaub" in Spanien mit einem WoMo haben wir den Schritt dann in den USA ebenfalls gewagt. Wir waren von Anfang an begeistert und werden wohl auch einige Zeit noch bei dieser Form der Reise bleiben (wenn wir es uns leisten können).

Die Hauptvorteile sind in allen Diskussionen ja schon genannt, unsere persönlichen:

- Übernachten direkt in den Parks in angenehmer, nicht städtischer Umgebung,
- gute Eigenversorgung, aufgelockert durch gelegentliche Restaurantvesuche,
- der Kaffee/Tee unterwegs immer frisch (auch wens nur Nescafe ist :-) )
- man führt sein "Heim" ständig mit.

Was mich vorher abgehalten hat mit demWoMo unterwegs zu sein, war auch die Vermutung, dass das eher eine Urlaubsart für Spießer und Platzwarte sei. Vielleicht liegt es am älter werden, aber das sehe ich jetzt entspannter. Seit wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind, werden die Reisen auch von der Kilomeerleistung her immer kürzer. Die aktuelle ist mit 1500 Meilen geplant.

Ich kann beiden Reiseformen etwas abgewinnen, momentan favorisiere ich auf jeden Fall die Reise mit dem Wohnmobil.

Angeregt durch die vielen Reiseberichte mit den ganzen off road strecken, überlege ich allerdings auch, ob nicht mal wieder eine Fahrt mit dem PKW oder SUV geplant werden sollte. Mit dem PKW waren dirt roads überhaupt kein Problem, beim WoMo traue ich mich nicht, die Geschwindigkeit so zu erhöhen, das man über die Wellen "fliegt". Das ist auch der einzige Punkt, den ich an den WoMo Reisen vermisse, das Fahren abseits der geteerten Wege.

stephan
1991 San Francisco - 1993 Dallas - 1995 Seattle - 1997 Atlanta / Mexiko / Kanada - 1999 Seattle - 2001 Detroit / Chicago - 2004 Los Angeles - 2006 Los Angeles - 2008 Los Angeles - 2010 Denver 2012 Seattle - Boston 2013 Las Vegas - 2017 Las Vegas

*Chrissie

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #35 am: 15.09.2008, 18:15 Uhr »
Auch ich will hier noch meinen Senf zugeben:
Wir haben uns 2002 (Kanada) das erste Mal fürs Reisen mit dem Womo entschieden. Anfangs waren wir etwas skeptisch, haben uns aber gesagt, wenn es uns nicht gefällt, dann sind wir eben um eine Erfahrung reicher und so schlimm, dass es uns absolut den Urlaub versaut, kann es auch nicht werden. Im Gegenteil, uns hat es so gut gefallen, dass wir zwei Jahre später in Australien wiederum ein Womo gemietet haben. Gerne wären wir auch in Namibia mit Womo unterwegs gewesen, aber da haben uns die Straßenverhältnisse (schon auf normaler Teerstr. klappert es doch mitunter ganz schön) davon abgehalten.
Wichtig ist in unseren Augen, lieber ein größeres als zu kleines Fahrzeug zu wählen. Ist zwar teurer, macht sich aber während des Urlaubs bezahlt, wenn man sich nicht gegenseitig auf die Füße tritt.
Neben der Naturnähe sind für uns die größten Vorteile, dass man im Unterschied zur Mietwagenrundreise nicht dauern ein- und auspacken muss und unterwegs immer alles parat hat (Essen, Kleidungswechsel, wenn es morgens noch frisch ist und tagsüber wärmer wird).
Nachteile sind, wie bereits genannt, die meist höheren Kosten, die "Hausarbeit" und das ungünstige Vorankommen in Städten.
Gruß Chrissie
___________

DVD USA-Südwest
Afrika-DVDs

*Fridolin

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #36 am: 11.11.2008, 15:19 Uhr »
Naja, eigentlich ist ja schon alles gesagt. Nach jahrelagen MoMi-Reisen haben wir vor vier Jahren auf den WoWa umgestellt und sind nur noch begeistert. Wir freuen uns deshalb auch auf die mehrwöchige WoMo-Reise im Herst 2009 im Westen der USA.

WoMo-Reisen ist wie schon mehrfach betont nicht eine Frage des Geldes auch nicht der Bequemlichkeit sondern ganz einfach der Philosophie. Abende vor dem TV oder an der Bar kennen wir nicht. Dafür haben wir unsere eigene Küche und unsere eigenen Gerichte. Das gibt zwar Arbeit, aber auch Zeitvertreib und gemütlich. Kochen macht uns Spass und essen auch :P Die unbestrittenen Nachteile nehmen wir für unseren Gewinn in Kauf.

Wir fragen uns heute höchstens, warum haben wir nicht schon früher mit dieser Art des Reisens begonnen. Nun, besser spät als nie. Für uns passt es so.

LG, Fridolin

*Duc1098

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #37 am: 11.11.2008, 21:20 Uhr »
Hallo Fridolin

Zitat
WoMo-Reisen ist wie schon mehrfach betont nicht eine Frage des Geldes....

Also, da bin ich schon nicht ganz Deiner Meinung. Ich habe die Freude und Zeit,für ein bekanntes Reisebüro Reiseberatungen für Kunden für diese Reiseart zu tätigen.
Da scheitert oft ein Vorhaben mit Camper/WoMo an den vorhandenen Finanzen.
 Es ist toll, das Du auch die vielen Vorteile dieser Reiseart schätzen gelernt hast.
Bereise die USA bis hinauf nach Alaska schon seit gut 30 Jahren und würde keine andere Art mehr wählen.
Ich muss auch dazu sagen dass für uns ausschliesslich "Natur" im Vordergrund steht. Für reine Städte-Ferien ist sicher die Variante PW/Motel/Hotel die bessere Wahl.


Gruss

Duc1098


*nordlicht

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #38 am: 11.11.2008, 21:41 Uhr »
Jetzt will ich auch mal meinen Senf dazugeben, obwohl ich weder Womo noch Momie sondern Zewa bin. Zewa soll Zelt-Wagen heissen und klingt einfach besser als Zemie oder Zeau.;-)
Wie die Womo Fraktion ziehe ich es vor, in der Natur zu uebernachten statt in einem Motelzimmer. Ein Abend am Lagerfeuer ist mir auch immer lieber als einer vorm TV. Allerdings ist mir ein Wohnmobil fuer viele Strecken einfach zu klobig. Ich war schon auf einigen Strassen unterwegs, die ich mit einem Wohnmobil nicht haette fahren moegen. Ausserdem finde ich haelt man mal eher schnell irgendwo am Strassenrand an, wenn einem etwas gefaellt, wenn man nur ein kleines Auto und kein grosses Wohnmobil irgendwo lassen muss. Von Verkehr in den Staedten red ich babei noch gar nicht. Also kurz gesagt: ich schaetze einfach die groessere Flexibilitaet, die mir ein Auto gegenueber dem Wohnmobil bietet.
Und Zewa ist ganz offensichtlich auch finanziell die attraktivste Option.
Das grosse Minus ist natuerlich der Komfort. Wer keinen Spass am Zelten an sich hat, der schlaeft in jedem noch so durchgelegenen Motel- oder Wohnmobilbett immer noch besser als im Schlafsack auf einer Iso-Matte. Ausserdem ist man im Zelt wesentlich abhaengiger vom Wetter als im Wohnmobil oder gar im Motel. Aber wenn es zu schlimm kommt, hat ein Zewa ja immer noch die Option zum Momie zu werden.
Aber prinzipiell ausschliessen wuerde ich fuer mich keine der Varianten, sie haben ja alle ihre Vorteile.

*freddykr

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #39 am: 11.11.2008, 22:12 Uhr »
Jetzt will ich auch mal meinen Senf dazugeben, obwohl ich weder Womo noch Momie sondern Zewa bin.
Also ein Softie. ;-) :nixwieweg:

Das grosse Minus ist natuerlich der Komfort. Wer keinen Spass am Zelten an sich hat, der schlaeft in jedem noch so durchgelegenen Motel- oder Wohnmobilbett immer noch besser als im Schlafsack auf einer Iso-Matte. Ausserdem ist man im Zelt wesentlich abhaengiger vom Wetter als im Wohnmobil oder gar im Motel. Aber wenn es zu schlimm kommt, hat ein Zewa ja immer noch die Option zum Momie zu werden.
Als Alternative bieten sich dann noch Cabins z.B. von KOA an, wie ich finde ein guter Kompromiss aus Natur und Gemütlichkeit einer festen Behausung.
Viele Grüße,
Danilo


*EasyAmerica

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #40 am: 12.11.2008, 12:57 Uhr »
Jetzt will ich auch mal meinen Senf dazugeben, obwohl ich weder Womo noch Momie sondern Zewa bin.
.......
Ich war schon auf einigen Strassen unterwegs, die ich mit einem Wohnmobil nicht haette fahren moegen.
Ich kann einfach nicht aufhören, mich darüber zu wundern, wie Leute, die noch nie ein WoMo gefahren sind, beurteilen können, wie eine Straße mit einem WoMo befahrbar ist.  :o Ich kenne in ganz Amerika nur einen einzigen Straßenabschnitt, den ich nicht mit dem WoMo befahren kann: Die Serpentinen der Lombard Street.  :lol:
Viele Grüße
Heinz

*McC

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #41 am: 12.11.2008, 16:26 Uhr »
Ich kann einfach nicht aufhören, mich darüber zu wundern, wie Leute, die noch nie ein WoMo gefahren sind, beurteilen können, wie eine Straße mit einem WoMo befahrbar ist.  :o Ich kenne in ganz Amerika nur einen einzigen Straßenabschnitt, den ich nicht mit dem WoMo befahren kann: Die Serpentinen der Lombard Street.  :lol:

Mag für Asphalt gelten, aber bei einigen Straßen abseits schaut's mit dem Wohnmobil schon schlecht aus, oder würdest Du damit zur White Pocket oder den Cathedral Valley Loop fahren?

*Stephan_

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #42 am: 12.11.2008, 17:59 Uhr »
Ja, White Pockets würde ich mich auch nicht trauen :-)

Allerdings sind mir dieses Jahr auf dem Weg zu den White Pockets riesige LKWs entgegengekommen, die da in Sachen Straßenbau unterwegs waren, teilweise mit Anhänger :-)

Solange man mit dem Wohnmobile nirgends bis zur Achse versinken kann ist tatsächlich jede Straße fahrbar.

Für mich aber eher eine theoretische Betrachtung, ich traue mich ja nicht mal auf eine ansonsten gut befestigte dirtroad. Wenn dann noch Waschbrett dazu kommt, ist es für mich aus. Die gesamte Kücheneinrichtung rüttelt, schüttelt und klappert im Wohnmobil rum, das ist mir zu nervig.

Die WoMos selbst halten vom Fahrwerk her sicherlich genauso viel aus wie ein SUV, sind aber evtl. bei Sand etwas empfindlicher. Mit dem PKW bin ich bei Waschbrett ganz gut zwischen 30 und 50 mp/h gefahren, beim WoMo traue ich mich so hohe Geschwindigkeiten nicht.

stephan
1991 San Francisco - 1993 Dallas - 1995 Seattle - 1997 Atlanta / Mexiko / Kanada - 1999 Seattle - 2001 Detroit / Chicago - 2004 Los Angeles - 2006 Los Angeles - 2008 Los Angeles - 2010 Denver 2012 Seattle - Boston 2013 Las Vegas - 2017 Las Vegas

*McC

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Re: Womos oder Momies
« Antwort #43 am: 12.11.2008, 18:17 Uhr »
Die WoMos selbst halten vom Fahrwerk her sicherlich genauso viel aus wie ein SUV, sind aber evtl. bei Sand etwas empfindlicher. Mit dem PKW bin ich bei Waschbrett ganz gut zwischen 30 und 50 mp/h gefahren, beim WoMo traue ich mich so hohe Geschwindigkeiten nicht.

Glaube nicht, dass ein Womo-Fahrwerk mit einem SUV mithalten kann  :wink:

Waschbrett fahren.... war mit das "Schlimmste" im Urlaub, z.B. die Hole-in-the-Rock Road bei Dunkelheit fahren, ist kein Vergnügen! Dagegen ist die House Rock Valley Road fast ne Autobahn.

*nordlicht

  • Platin Member
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Re: Womos oder Momies
« Antwort #44 am: 12.11.2008, 18:42 Uhr »
Jetzt will ich auch mal meinen Senf dazugeben, obwohl ich weder Womo noch Momie sondern Zewa bin.
.......
Ich war schon auf einigen Strassen unterwegs, die ich mit einem Wohnmobil nicht haette fahren moegen.
Ich kann einfach nicht aufhören, mich darüber zu wundern, wie Leute, die noch nie ein WoMo gefahren sind, beurteilen können, wie eine Straße mit einem WoMo befahrbar ist.  :o Ich kenne in ganz Amerika nur einen einzigen Straßenabschnitt, den ich nicht mit dem WoMo befahren kann: Die Serpentinen der Lombard Street.  :lol:
Lies doch mal bitte genau was ich geschrieben habe.
ICH hatte auf den Strassen nicht fahren moegen. Ich bin schon haeufig mit Kleinlastern gefahren und erlaube mir daher ein Urteil, wo ich mit einem Wohnmobil vergleichbarer Groesse fahren moechte und wo nicht.
Ein Wohnmobil ist nun mal einfach von den Abmessungen groesser und damit unhandlicher. Wenn Du als Virtuose hinter dem Lenkrad jede Strasse ausser der Lombard faehrst und anschliessend in jede noch so kleine Parkluecke reinkommst: Respekt und sportliche Anerkennung!
Ich bleibe dabei: Ich war schon auf einigen Strassen unterwegs, die ich mit einem Wohnmobil nicht haette fahren moegen!!!!!!!!!!!

 

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