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Autor Thema: Der Nachtermin - Roadtrip Seattle to Vegas 15.6. bis 6.7.2026  (Gelesen 2118 mal)

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mrh400

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Das fängt ja wirklich schön und beeindruckend an. Allerdings muss ich Andreas recht geben - die Fahrt mit der Monorail ist ein echter Nostalgietrip, den man eigentlich nicht verpassen sollte.
Gruß
mrh400

partybombe

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Ich denke das Premium-Koffer-Drop-off gibt es, damit die normale Kofferabgabe künftig kostenpflichtig werden kann 🤷‍♀️🤦‍♀️

usa-rookie

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16.06.2026 - schlaflos in Seattle

Jetlag ist ein mieser Begleiter... 4 Uhr bin ich hellwach. Das ist nur in Vegas eine gute Zeit um das Hotelzimmer zu verlassen.. also nochmal etwas gedöst und um 6.30 Uhr den Hasen "wachgeguggt" und fürs Hotel-Gym motiviert.

Danach das typische Holiday Inn Frühstück MIT Zimtschnecken. Super.

Ich bin heute im Überzeugungsmodus und schaffe es auch den grössten ÖPNV-Hasser zum Public Transport zu überreden. Der Park & Ride Parkplatz ist proppenvoll.. zum Glück gibts noch einen Parkplatz gegenüber, auf dem unser Bronco unterkommen kann. Auch die Bahn ist gut besucht.. dafür kostet ein Tagesticket nur 12$.










Wir wollen zuerst zum Pike Place Market. Unterwegs erstehe ich schon ein erstes Mitbringsel. Meine Arbeitskollegin ist grosser Greys Anatomy Fan und bekommt ein T-Shirt der Serie. Wir kaufen auch ein paar Seattle Soccer T-Shirts anläßlich der WM.















Der Markt bzw. die ganze Ecke rund um den Pike Place Market ist mit Ständen, Cafés und Restaurants echt nett gemacht, allerdings ist Patrick ob der vielen Fische ganz schlecht... die schauen einen ja an und viele sind sooo häßlich .. die Fische.





Schuheeee



Wie bereits am Vortag erwähnt haben wir den Seattle City Pass und können nochmal die Space Needle entern. Und JETZT (Obacht Andreas und mrh400) nehmen wir die nostalgische Monorail, die aus dem gleichen Jahr stammt wie das Wahrzeichen der Stadt.





Es ist ziemlich voll da oben, aber wir haben ja viele der Fotos schon gestern gemacht. Der Mt. Rainier ist auch nicht ganz so gut zu sehen, wie gestern.







Pause vom Transformer (oder was auch immer)..



Anschließend gehts zum Chihuly Glass Garden und Museum.. sehr beeindruckend was man aus Quarzsand, Natrumcarbonat und Kalk so alles machen kann. Einer Glasbläser-Vorführung wohnen wir auch noch bei.




















Die Pause verbringen wir im Café Freya's mit echt gutem Kaffee und Snacks. Nachdem Starbucks ja in Seattle groß geworden ist, hat die Stadt offensichtlich das Koffein-Gen intus.





Im Pass ist auch das Seattle Aquarium enthalten. Also nochmal Richtung Waterfront..






Der alte Bau am Pier bietet neben anfaßbaren Seesternen auch einen Außenbereich. Hier gibts Seelöwen und -otter. Die Gehege finde ich sehr sehr klein und ich möchte die Armen am liebsten untern Arm klemmen und retten.









Es gibt auch noch ein neu errichtetes Gebäude mit Namen Ocean. Hier ist ein wirklich grosses Becken mit Stinrays und Haien.. beeindruckend. Wir kommen gerade recht zur Fütterung. Dort ist der Andrang erwartungsgemäß sehr groß. Deshalb hab ich auch keine Fotos gemacht...








Weil auch eine Hafenrundfahrt im Pass enthalten ist, machen wir die natürlich auch noch mit. Bis dahin noch ein bisschen rum spazieren und schließlich bei Bier im Fishermans abhängen.





















Die Harbour Cruise ist toll. Tim erklärt die Sehenswürdigkeiten, die man vom Wasser aus sieht. Die Skyline ist aus der Perspektive schon sehr schön anzuschauen.





















Gegen 18 Uhr sitzen wir wieder in der Linie 1 retour nach Tukwila... puh ist das voll. Ich sehe schon das Stirnrunzeln vom Hasen.. Ihr wisst ja "ÖPNV IGITT".. Am Stadion steigen aber 2 Baseball-Fans aus und wir kriegen Sitzplätze. Das macht die weitere Fahrt weniger unerfreulich. Die Ansagen im Zug sind übrigens sehr divers.. englisch, spanisch, japanisch und indigen.



Im Hotel ein kurzer Kaffee-Stop, bevor wir eine Einkaufs-Tour für den Roadtrip starten. Ihr wisst sicher, was bei mir Uuuuunbedingt in den Wagen muss.. *pfeif*



Alles für den Geburtstag der USA und den interessierten Fußball-Fan:













Oder für den Zuckervermeider  :shock:




gefahrene Meilen: wenig
Hotel: wie gestern

mrh400

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Und JETZT (Obacht Andreas und mrh400) nehmen wir die nostalgische Monorail, die aus dem gleichen Jahr stammt wie das Wahrzeichen der Stadt.
:hand: :rotor:
Gruß
mrh400

usa-rookie

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17.06.2026 - Regenwald und so

Seattle hat uns echt gut gefallen.. eigentlich hatte ich hier ja auch 3 Übernachtungen geplant, aber die dritte fiel den Hotel-WM-Preisen zum Opfer. Die Stadt verdient auf jeden Fall einen (längeren) weiteren Besuch.. jetzt aber erstmal weiter. Heutiges Ziel: die Stadt, die durch Vampire und Werwölfe zu Berühmtheit gelangte... Forks!

In Tacoma gehts über die Brücke und ein Stück weiter nördlich erreichen wir die Olympic Halbinsel.. Ich mag ja das Wort "Peninsula" viel lieber als Halbinsel  :D



Viel Grün ist hier zu sehen. Man wähnt sich beinahe schon im Schwarzwald, wären da nicht die vielen Totempfähle und Casinos  8)








Port Angeles zeigt sich beim Durchfahren ganz schnuckelig...  irgendwie verpassen wir aber die Einfahrt zum "Berge-"Teil des Nationalparks. War aber ohnehin nur so ein.. "wenn es reinpasst.."-Ziel.

Dafür stoppen wir am Elwha Valley und am Lake Crescent. Die Luft ist einfach toll.. es ist relativ kühl, aber sonnig und einfach nur schön.










Lake Crescent:







Der Ford hat Sirius XM und wir freuen uns schon auf 80s on 8. Aber der Empfang ist eher schlecht und wir schwenken auf verschiedene Radiosender über das klassische FM.

Welcome to Forks:



Das Pacific Inn Motel ist teuer, hat aber unser Zimmer um 13 Uhr noch nicht bereit.. Die Desk Angstellte empfiehlt daher zum Lunch zu gehen oder zum Strand. Wir gondeln bissl rum und fahren dann auch schließlich zum La Push Beach, den ich tatsächlich aus den Büchern der Twighlight Saga kenne. Alle Parkplätze sind kostenpflichtig und irgendwie ist die Gegend wenig einladend. Das Restaurant ist auch geschlossen.





Ein Phänomen, das uns in Washington State und Oregon noch öfter begegnet.. Drive-through-Coffee:



Schlußendlich kehren wir im Longhouse Café ein. Chilli Cheese Fries und dreierlei von indianischen Dingern, deren genauen Name ich vergessen habe. Die bestellten Getränke werden vergessen und erscheinen dennoch später auf der Rechnung, was den sonst positiven Gesamteindruck ein wenig trübt.





Jetzt klappt auch der Check In... halt ein normales Motel zu einem überdurchschnittlichen Preis.. das zieht sich übrigens durch diese Reise. Ich bin mir nicht sicher, ob es hier auch noch mit der WM oder dem immer noch stattfindenden Hype um Twighlight oder mit dem Nationalpark an sich zu tun hat. Hohe Preise und ausgebuchte Hotels ziehen sich auf jeden Fall die nächsten Tage durch.
Impressionen aus Forks:













Viel los ist auch am Trailhead des Hoh Rainforest. Hier werden sogar Schilder aufgestellt mit "Wartezeit ab hier noch xy Minuten.." Wie im Freizeitpark. Wir stehen erstmal eine halbe Stunde, bevor wir überhaupt den Eingang erreichen. Auch auf dem Parkplatz kreisen wir noch kurz, ehe wir parkieren können.









Gut zu wissen..



Vom Parkplatz ist es nicht weit zum knapp 2km langen Spruce Natur Trail. Die Riesenbäumen mit Moos und die großen Farn-Felder sind schon einigermaßen beeindruckend. Es regnet übrigens nicht im Regenwald.. dabei hatte ich extra eine Regenjacke eingepackt.





























Gegen 20 Uhr erreichen wir wieder unser Motel. Good night Forks.






gefahrene Meilen 273
Hotel: Pacific Motor Inn 242 $

mrh400

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Es regnet übrigens nicht im Regenwald.. dabei hatte ich extra eine Regenjacke eingepackt.
Ein beneidenswerter Zustand. Wir sind auf einer geführten Regenwald-Tour (2 1/2 statt angekündigter 1 1/2 Stunden im Regenwald bei Regen) beim Lake Quinault trotz Regenjacken bis auf die Haut nass geworden.
Gruß
mrh400

partybombe

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Nach dem schönen Seattle, nun in der Natur - toll❗️
Fein auch dein Bericht -  :dankeschoen:

Doreen & Andreas

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Der Northern Rainforest ist irgendwie mystisch. Wir waren damals begeistert, hatten aber auch etwas Regen und vielleicht deshalb nicht so viel Begängnis.
Ich hätte gedacht, der Hype und Forks und La Push ist ein wenig abgeklungen. Aber die Preise sagen offenbar etwas anderes. Vielleicht ist es auch nur ganz allgemein teurer geworden.

Die Drive-Through-Coffe-Hut´s fanden wir auch lustig, haben damals mit dem Wohnmobil sogar mehrfach Gebrauch davon gemacht.
Viele Grüße,
Andreas
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usa-rookie

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@mrh400
Ach herrje... nee mit richtig Regen im Regenwald wäre ich glaub auch leicht genervt gewesen..

@Andreas
Diese Kaffeehäuschen habe ich sonst in noch keinem Bundesstaat so oft gesehen, wie in Washington und Oregon.. wir haben uns immer vorgenommen, mal an einem anzuhalten, aber irgendwie hat es doch nicht geklappt. Aber grundsätzlich fand ich die Dinger auch echt süß.

Und weiter geht die wilde Fahrt...

18.06.2026

 Jet und Lag waren wieder zu Besuch.. in Verbindung mit einem dünnwandigen (nicht zu verwechseln mit einem dünnhäutigen) Motel an der Hauptstrasse war das nix für meine Nachtruhe. Also sind wir quasi schon um kurz nach 7 Uhr wieder on the road. Es hat noch nix offen, also gibts auch kein Frühstück. Ach - wir finden schon was unterwegs.

Ich brauche erstmal dringend etwas gegen das doofe Herpes-Bläschen, das es sich an meiner Oberlippe gemütlich gemacht hat und sich wenig beeindruckt von CVS-Salbe aus Seattle zeigt.

Zuerst fahren wir aber noch zum Ruby Beach und schauen einfach eine Weile aufs Meer. Es ist diesig, aber das gibt den paar Sonnenstrahlen die durch die Wolken spickeln was mystisches.

















Der Bronco darf heute mal sein Mützchen ausziehen und wir fahren eine Weile offen.



Unterwegs diesen "Vogel" gesehen:



So langsam könnte man aber wirklich was essen und/oder einen Kaffee vertragen. Also Abbiegen Richtung Lake Quinault. Es ist sehr idyllisch und ich bedaure, daß ich Forks den Vorzug vor der hiesigen, historischen Lodge gab.



Im Shop am See gibts eingeschweisste sehr süße Teilchen und Kaffee aus der Pumpkanne. Damit bewaffnet breiten wir uns im Gras am See auf unserer Picknick-Decke aus ...








...und sinnieren ein bisschen über den Olympic NP. Gut, wir haben nicht wirklich viel gesehen. Der Regenwald war schon toll, aber ohne das Moos-Zeug hätte es auch der Pfälzer Wald sein können. Für uns ein Nationalpark, den man nicht unbedingt noch ein zweites Mal besuchen muss. Ich entschuldige mich schonmal bei allen Fans des Olympic.

Wer kennt Sie nicht.. die berühmten Schwarzwälder Gummibärchen  :P



Das historische Post Office..



Und halt der Lake Quinault:



Weiter gehts die 101 Richtung Süden entlang. Ich finde in Aberdeen einen sehr gut sortierten CVS mit Herpes-Patches und einer Créme mit Licocain. Das muss doch helfen gegen die Cold Sore. Schlappe 29$ kostet der Spaß.
Unterwegs tanken wir in Hoquiam für 109$.. die Gallone kostet 5,99$.

Die 80er Songs klappen heute wieder und so können wir bei Cindy Laupers "Girls just wanna have Fun" und anderen Songs munter mitsingen.

Man merkt die Meer-Nähe hier allerorten.. viele Fischverkaufsstellen und noch mehr Austern-Anbieter.

Unser heutiges Hotel ist das Shelburne Inn in Long Beach. Es wurde 1869 eröffnet und hat sich den alten Charme absolut bewahrt. Die Zimmer sind schnuckelig, topsauber und die Angestellten sind sowas von nett. Es gibt kuschelige Bademäntel und die Möglichkeit den Pool und die Sauna des nahegelegenen ADrift Hotels zu nutzen.. später vielleicht.







Auf dem Nachtisch liegen Ohrstöpsel.. das alarmiert mich ein wenig. Aber ich kann es vorweg nehmen.. sie wurden nicht benötigt.

Jetzt erstmal was essen. Im Jetty's nehme ich ein Reuben Pannini und der Hase ein Turkey und Ham Sandwich mit Chips. Und das meint hier wirklich richtige Chips und keine Pommes. Alternativ hätte es Kartoffelsalat gegeben.. der ist mir in der US-Version aber einfach zu mayolastig. Da tendiere ich doch eindeutig zur schwäbischem Erdäpfel-Variante.











Der Pool des ADrift ist nett, aber es hat sich schon eine Familie mit Kindern niedergelassen. Das ist uns ein bisschen zu laut und der Strand ist so nah, daß wir einfach hier ein bisschen bei Meeresrauschen chillen. Life ist good!











Zurück am Hotel:













Später am Abend entspannen an der Bar des Shelburne. Die ist auch toll und es gibt richtig gute Cocktails.



Im Zimmer muss ich noch in die Recherche gehen.. Ich wollte die 3 ungeplanten Nächte nach dem nächsten Stop in Bandon buchen. Aber wo? Weiter die Küste entlang? Oder doch zum Crater Lake? Es bleibt spannend. Heute finde ich nichts, was mich anspricht bzw. noch zu haben wäre..

gefahrene Meilen 182
Hotel: Shelburne Inn: 237$

Doreen & Andreas

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Zuerst fahren wir aber noch zum Ruby Beach und schauen einfach eine Weile aufs Meer. Es ist diesig, aber das gibt den paar Sonnenstrahlen die durch die Wolken spickeln was mystisches.

Definitiv, das Bild ist einfach nur toll. :daumen:

Im Zimmer muss ich noch in die Recherche gehen.. Ich wollte die 3 ungeplanten Nächte nach dem nächsten Stop in Bandon buchen. Aber wo? Weiter die Küste entlang? Oder doch zum Crater Lake? Es bleibt spannend. Heute finde ich nichts, was mich anspricht bzw. noch zu haben wäre..

Schöner Cliffhanger, aber das Einstiegsvideo hat die Antwort schon vorweggenommen...  :wink:
Viele Grüße,
Andreas
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mrh400

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Also Abbiegen Richtung Lake Quinault. Es ist sehr idyllisch und ich bedaure, daß ich Forks den Vorzug vor der hiesigen, historischen Lodge gab.
Die Lodge ist wirklich sehr schön und wäre gerade bei schönem Wetter wie Ihr es hattet den Aufenthalt wert gewesen. Nach meinen Notizen von 2009 unfreundlicher Empfang, sehr schönes Zimmer, hervorragendes Essen (allerdings auch stolzer Preis; damals schon Zimmer 216 USD, Essen zu zweit mit Tip 137 USD -war das mit Abstand teuerste Essen im ganzen Urlaub [edit: 1 USD war ca. 0,80 EUR]) - und am nächsten Morgen die besagte Regen-Regenwaldwanderung
Gruß
mrh400

usa-rookie

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Also Abbiegen Richtung Lake Quinault. Es ist sehr idyllisch und ich bedaure, daß ich Forks den Vorzug vor der hiesigen, historischen Lodge gab.
Die Lodge ist wirklich sehr schön und wäre gerade bei schönem Wetter wie Ihr es hattet den Aufenthalt wert gewesen. Nach meinen Notizen von 2009 unfreundlicher Empfang, sehr schönes Zimmer, hervorragendes Essen (allerdings auch stolzer Preis; damals schon Zimmer 216 USD, Essen zu zweit mit Tip 137 USD -war das mit Abstand teuerste Essen im ganzen Urlaub [edit: 1 USD war ca. 0,80 EUR]) - und am nächsten Morgen die besagte Regen-Regenwaldwanderung

Gerade mal spaßeshalber nach aktuellen Preisen (mitten in der Woche im August 2026) geschaut.... günstigstes Zimmer 447$/Nacht.. sind also nicht wirklich günstiger geworden  :shock:


Im Zimmer muss ich noch in die Recherche gehen.. Ich wollte die 3 ungeplanten Nächte nach dem nächsten Stop in Bandon buchen. Aber wo? Weiter die Küste entlang? Oder doch zum Crater Lake? Es bleibt spannend. Heute finde ich nichts, was mich anspricht bzw. noch zu haben wäre..

Schöner Cliffhanger, aber das Einstiegsvideo hat die Antwort schon vorweggenommen...  :wink:
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Du passt wirklich gut auf.. toll Andreas  :D

LG Romy

mrh400

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Gerade mal spaßeshalber nach aktuellen Preisen (mitten in der Woche im August 2026) geschaut.... günstigstes Zimmer 447$/Nacht.. sind also nicht wirklich günstiger geworden  :shock:

Das hat mich jetzt neugierig gemacht. Wir waren von Sonntag 09.08.2009 auf Montag dort in einem Lakeview Room. Witzigerweise ist auch heuer der 09.08. ein Sonntag - da kostet die Chose 485,51 USD + Steuern 57,66. Damit sind wir bei rund dem 2 1/2-fachen - und das bei einer Verbraucherpreissteigerung in der Zeit von ca. 55%  :| :|

Und wenn man auf ein Buchungsportal reinfällt (wo ich zuerst gelandet bin - https://www.nationalparkreservations.com/), kommt man auf über 800 USD + 10% Reservation Fee.

Verrückte Welt
Gruß
mrh400

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19.06.2026 - ein Fahrtag mit Tierbesichtigung

Der Tag beginnt mit einer Joggingrunde zum bzw. am Strand.. der Boardwalk von Long Beach ist wirklich schön und unterwegs dorthin sehen wir ein paar nette Häuser.. wer will nicht gerne am Strand wohnen? Es ist wieder ziemlich diesig, aber zum Laufen richtig gut.






















Das Frühstück heute ist karg.. aus unserer Kühlbox gibts für Patrick einen Muffin und für mich 2 Eier plus einen Apfel. Dazu Kaffee vom Hotel. Die nette Jill füllt auch noch unseren Eisvorrat für die Kühltasche auf und gibt uns allerlei Restaurant-Tips für unterwegs.



Über die 101 geht es heute bis nach Bandon. Wir besuchen aber zunächst das Cape Disappontement. Unterwegs ..





Interessantes zum State Park:
Das Kap war der westlichste Punkt, den die Lewis-und-Clark-Expedition am 18. November 1805 erreichte.1856 wurde der Cape Disappointment-Leuchtturm errichtet, der heute der älteste funktionsfähige Leuchtturm an der US-amerikanischen Westküste ist.









Ein Stück weiter gibt es noch den North Head Leuchtturm, der errichtet wurde, weil Schiffe die von Norden kamen den Cape Disappointment Leuchtturm nicht sehen konnten.

Es gab übrigens immer einen "Haupt"-Leuchtturmwärter und 2 Assistenten. Das Feuer musste ja rund um die Uhr brennen und demzufolge bewacht werden. Am North Head Leuchtturm hat übrigens auch eine Frau (als erste und wohl auch einzige) von 1905 - 1907 Dienst getan.



Wir fahren heute wieder offen.. zumindest bis Manzanita. Dort ist es noch nebliger und die Temperaturen sind nur noch so um die 60°F.

In Astoria erreichen wir Oregon. Der Ort wurde übrigens nach dem deutschen Einwanderer Peter Astor benannt, Eigentümer der berühmten Waldorf Astoria Hotels.







In Tillamook geht es hauptsächlich um Käse. Aber rund um die Fabrik mit Schaukäserei riecht es streng und wir müssen eh Meilen machen.

Überhaupt ist die Strecke bis Newport wenig mit Küstenausblicken gesegnet und es bleibt auch weiter diesig.





Mittagspause  :P



Noch ein paar Impressionen:


















Aber danach wird es zunehmend spektakulärer.





Ich nötige den Hasen an den Sea Lion Caves anzuhalten. Der Shop mit allerlei Schnick und Schnack ist auch der Ticketverkaufsstand. Patrick ist nicht so recht überzeugt.. Seelöwen? für 18$? Und wenn die dann nicht "zuhause" sind? Und womöglich stinkt es auch noch.. Ich zögere kurz und hechte dann zu Kasse um 2 Tickets zu kaufen - So!

Die Maus am Schalter erklärt mir dann auch, daß außen auf dem Felsen ca 100 Stück rumlümmeln und in der Höhle selbst einige mit ihren Jungen wären.. waaas, ich bin begeistert und wir fahren mit dem Aufzug die 20 Stockwerke (63 Meter) in die Tiefe.

Süüüüüsss... ich mag Seelöwen .. Patrick dann übrigens auch.. der macht glaub mehr Fotos als ich..





















Im Shop kaufe ich auch noch einen in Plüsch.



Es ist fast 17 Uhr.. noch 1 1/2 Stunden bis Bandon. Die Oregon Dunes lassen wir links bzw. rechts liegen.

Warum hab ich auch keinen Zwischenstopp in der Hälfte geplant? Ehrlicherweise gesagt, weiß ich es nicht mehr. Jedenfalls ist es auch nicht gelungen in Bandon noch eine Nacht dranzuhängen. Es ist alles ausgebucht!

Nun ja - wir nächtigen quasi direkt gegenüber der Old Town.. also daß, was ein Amerikaner unter Altstadt versteht.







Ein malerisches Fleckchen ist es natürlich dennoch mit den kleinen Holzhäusern. Im Wheelhouse kann man mit Blick auf den Hafen Seafood schmausen. Heute gibts Fish & Chips für den Hasen und Linguine mit Meeresfrüchten für mich. Boah ist das gut! Und preislich mit 67$ plus Tip ebenfalls o.k.













Es fängt dann leider an zu nieseln und hier hab ich meine Regenjacke nicht mit. Also nur ein kurzer Spaziergang und dann zurück ins Hotel. Ihr wisst... ich MUSS ja noch die 3 Nächte und so..

Ich suche rum und wir beschließen die Küste zu verlassen und doch noch den Crater Lake mitzunehmen. Der NP-Pass soll sich ja lohnen. Obwohl wir ihn noch für 80$ erstanden haben, bevor er jetzt 250 kostet.

Ich buche das... und bei den Redwoods... aber halt, das gibts alles ab morgen.

gefahrene Meilen: 287
Hotel: Inn at Old Town 166$

Doreen & Andreas

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Oha, da habt Ihr an diesem Tag aber tatsächlich Strecke gemacht.

Überhaupt ist die Strecke bis Newport wenig mit Küstenausblicken gesegnet und es bleibt auch weiter diesig.

Naja, die Astoria Column, das Wrack der Peter Iredale, den Ecola State Park, Cannon Beach und den Haystack Rock habt Ihr offenbar ausgelassen. Bei letzterem kann man Seesterne und Anemonen in den Tidepools beobachten...
Also sag nicht, es hätte nichts gegeben  :wink:

Warum hab ich auch keinen Zwischenstopp in der Hälfte geplant? Ehrlicherweise gesagt, weiß ich es nicht mehr.

Ich habe mal geschaut: Das hattest Du von Anfang an in der Planung so drin. Und bei all den Tipps, die Du hier im Forum bekommen hast, hat dazu keiner was gesagt.  :oops:

Was die Sea Lion Caves betrifft, halte ich es eher mit Patrick. Mir war das auch keinen Halt und extra Bucks wert, dafür haben wir uns die Oregon Dunes angeschaut.

Aber um alle Highlights entlang der Küste anzuschauen, reicht bei so einer großen Tour ohnehin meist die Zeit nicht. Irgendwo muss man halt Abstriche machen.
Viele Grüße,
Andreas
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