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Autor Thema: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere  (Gelesen 36977 mal)

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tom2go

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #60 am: 11.04.2011, 12:07 Uhr »
und weil uns das des öfteren auch so geht, werden wir uns auch nie wieder ein TomTom zulegen. Das Garmin von Alamo war da deutlich besser...

Ha-Tschi

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #61 am: 11.04.2011, 19:14 Uhr »
Weisst du noch wie lange ihr für die Wanderrung zum Grinnell Lake gebraucht habt?

Also ich habe eben mal unsere Fotos angeschaut. Das erste war gegen 9:20 und das erste vom Grinnell Lake 10:50, d.h. wir haben ca. 1,5h gebraucht. Dann natürlich noch Zeit am See, den Wasserfall auf dem Rückweg, d.h. ihr solltet schon 4h einplanen.

Viele Grüße,
Anja

Ha-Tschi

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #62 am: 11.04.2011, 20:19 Uhr »
10. Juli 2010 Winthrop – North Cascades National Park – Winthrop

Zeitig wie jeden Morgen starten wir in Richtung National Park. Da wir auch diese Nacht in diesem KOA verbringen werden, musste nichts großartig gepackt werden.

Entlang der SR20 kann man den Park durchqueren. Sie ist ein Teil des Cascade Loop, der mit 350mi Länge quasi die Cascades umrundet. Wir fahren also von Winthrop einfach westwärts und lassen uns überraschen. Mein Reiseführer ist nicht ausführlich, aber da gibt es doch bestimmt Infos im Park.

Der North Cascades National Park wurde 1968 ernannt und umfasst ein Gebiet von 2.045 km². Abseits der Strassen, also direkt in den Park verirren sich nur wenige, laut offiziellen Zahlen im Jahr 2010 nur 24.659 Besucher. (Quelle: www.nature.nps.gov/stats). Erscheint mir zu wenig, aber wahrscheinlich liegt das an dem fehlenden Parkhäuschen :wink:

Die Ausblicke an der Strasse sind tatsächlich wunderschön. Wo möglich halten wir an und schießen ein paar Fotos z.B. am Washington Pass mit der Liberty Bell oder dem Ausblickspunkt auf den Diablo Lake.





Ein Parkeingangshäuschen gibt es aber irgendwie nicht und so fahren wir immer weiter. An den Parkbuchten sind Trails ausgeschildert, aber überall sind relativ große Höhenunterschiede zu bewältigen und meist auch einiges an Strecke. Mir stecken immer noch die Wanderungen von vorgestern in den Knochen, so dass wir uns entscheiden nicht zu wandern.

Unseren ersten größeren Stopp legen wir in Newhalem ein. Hier gibt es ein Wasserkraftwerk und direkt dahinter einige schöne Wasserfälle. Inzwischen ist es schon recht warm geworden, doch noch recht ungewohnt für uns und somit haben wir auch nicht wirklich viel Antrieb zu wandern.







Wir entscheiden uns nicht weiter nach Westen zu fahren, sondern ganz gemütlich wieder nach Winthrop zurück. Wir haben ja Urlaub und nichts hetzt uns. :sun:

Den nächsten Stopp machen wir am Gorge Dam bzw. den Gorge Creek Falls. Der Damm ist schon gewöhnungsbedürftig in einem National Park.



Die Wasserfälle selbst sind aber beeindruckend und aufgrund der Größe von über 70m gar nicht so leicht zu fotografieren.



Hier noch weitere Impressionen von der Strecke:





Noch relativ zeitig am Nachmittag erreichen wir wieder Winthrop. Der Stadtbummel fällt recht kurz aus, da es hier unendlich heiß ist. Wir gönnen uns trotzdem jeder ein großes Eis im örtlichen Eiscafe. Hier ist eine Kugel noch eine Kugel und kein Wachtelei, wie in DE. Und siehe da, unsere Bedienung ist eine Austauschschülerin aus „Good old Germany“.



Nach dem Eis sind wir so sind recht schnell wieder in unserer im Schatten von Bäumen gelegenen Kabin. Endlich ist Zeit auch mal zu entspannen.

Als Resümee hatten wir von dem Park mehr erwartet. Mit mehr Zeit hätte ich gerne, von Chelan ausgehend, eine Bootstour nach Stehekin gemacht mit einer Wanderung zu den Rainbow Falls. Aber dazu hatte die Zeit heute nicht gereicht, ggf. wenn wir nicht in den Park gefahren wären, sondern nur nach Chelan. Danach ist man immer schlauer. :roll: Das nächste Mal dann…

Gefahrene Strecke: 253.3 km
Übernachtung: Winthrop / N. Cascades National Park KOA 49,31USD (39,33€) http://koa.com/campgrounds/winthrop/
Map: Winthrop - Newhalem - Winthrop

Bild des Tages:
Es ist wieder Zeit stolz zu sein – schließlich haben wir 3:2 gegen Uruguay gewonnen :dance:



KarinaNYC

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #63 am: 12.04.2011, 08:32 Uhr »
Tolle Aufnahmen, die Landschaft auf dem drittletzten Bild ist ja der Wahnsinn  :dance:

ilnyc

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #64 am: 12.04.2011, 13:15 Uhr »
Na, bei solchem Wetter lass ich mir den North Cascades ja gefallen. Bei uns war es schrecklich und ich war froh als ich durch war. Gefiel mir null.

Seid Ihr wegen der zeitgleich laufenden WM mit Deutschland-Fahne gefahren oder macht Ihr das immer? Vielleicht um den patriorischen US-Fahnen was entgegen zu setzen  :wink:?

freddykr

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #65 am: 12.04.2011, 13:34 Uhr »
Seid Ihr wegen der zeitgleich laufenden WM mit Deutschland-Fahne gefahren oder macht Ihr das immer? Vielleicht um den patriorischen US-Fahnen was entgegen zu setzen  :wink:?
Das war nur wegen der WM. Wir wollten ja eigentlich das gewonnene Finale in Seattle feiern.  :shit:
Viele Grüße,
Danilo


ilnyc

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #66 am: 12.04.2011, 13:37 Uhr »
Im Urlaub würd ich mir da immer denken, dass es auch sein Gutes hat. Sowas zuhause zu feiern, ist einfach was Anderes. Also bitte den Titel das nächste Mal - wenn man dann nicht verreist is  :wink:

Verreisen während Fußball-WM kommt für mich nicht in Frage. Ich war einmal während einem EM-Finale auf einem Musikkonzert. Das war schon Folter! Herbert Grönemeyer hat allerdings ständig den aktuellen Stand durchgegeben  :lol:

SusanW

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #67 am: 12.04.2011, 15:51 Uhr »
Verreisen während Fußball-WM kommt für mich nicht in Frage.

Och, das kann schon ganz lustig sein, wenn sich dann alle Fans so zusammenrotten. So, man denn rechtzeitig ein TV findet  :lol: 1990 in Portugal war einfach nur toll - jetzt 2010 waren wir ausgerechnet in Spanien  :roll:

Tolle Landschaft da in den North Cascades!
Liebe Grüße 
Susan

Anti

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #68 am: 12.04.2011, 15:54 Uhr »
War zur EM 2008 auf Fuerteventura. ARD und ZDF zum Glück zu empfangen bis eine große Gruppe von Franzosen in das Hotel einfiel. Schüssel wurde gedreht, deutsche Spiele Fehlanzeige, Nach Beschwerden gab dann wenigstens ZDF, aber das Buffet haben sie für uns nicht früher geöffnet (bei Frankreichspielen schon). Dann haben die Franzosen verloren und wir hatten wieder Ruhe und beide deutsche Sender...

Ha-Tschi

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #69 am: 12.04.2011, 20:51 Uhr »
11. Juli 2010 Winthrop – Seattle

Auf den heutigen Tag hat sich Danilo schon sehr lange gefreut :lol:. Und nein, ich meine nicht das Finale der Fußballweltmeisterschaft. Schon recht lange hatten wir genau für diesen Tag eine Tour bei Boeing in Everett vorgebucht. Alles was wir machen mussten, ist pünktlich 15 Uhr da zu sein. ZUnächst fahren wir wieder durch den Nationalpark, wieder eine schöne Strecke.



Wir haben genug Zeit – 3,5h für 170mi zeigt der Routenplaner. Mit genügend Puffer erreichten wir Burlington. Von hier müssten wir nur nach Süden fahren und in knapp 40 mi wären wir da, aber natürlich viel zu zeitig.

Ich wäre aber nicht ich :zwinker:, wenn ich nicht schon die ganze Zeit meinen Reiseführer gewälzt hätte. Ich wollte unbedingt das Wasser sehen und es gibt die Möglichkeit von Burlington aus der SR20 zu folgen nach Whidbey Island und dann von Clinton mit der Fähre nach Mukilteo überzusetzen. Nach kurzer Überzeugungsphase  sind wir unterwegs.

Hier werden wir das erste Mal mit dem an der Küste allgegenwärtigen Nebel konfrontiert. Der sollte uns noch ein paar Tage begleiten. Besonders gefreut hatte ich mich auf die Deception Pass Bridge im Deception Pass State Park. Aber alles lag im Nebel :traurig:. War aber schon ein Erlebnis der anderen Art im Nebel, also rundherum weiß, über diese Brücke zu fahren.

So sieht es bei Sonne aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deception_Pass_Bridge

Auf Whidbey Island gibt es ein paar schöne Städtchen mit historischen Stadtkernen. Nur zu gerne will ich nach Langley (http://www.visitlangley.com/) oder Coupeville (www.cometocoupeville.com). Aber Danilo wird zunehmend nervös. Er verweist immer auf die Fähre und das wir doch nicht wissen, wann die fahren :dozent:. Also geht es einfach weiter.

Ab und zu sieht man das Meer und ich bin zufrieden. Wir erreichen Clinton und tatsächlich steht da eine recht lange Schlange an Autos für die Fähre an. Schon bei Ortsbeginn gibt es eine Extraspur und wenig später müssen wir uns einreihen. OK, manchmal haben auch Männer recht, aber so schlimm war es doch gar nicht mit dem Warten 8).

Während wir warten, sehen wir auf der anderen Straßenseite ein Lokal wo Leute Fußball schauen – stimmt ja das Finalspiel! Also mal wieder ein Radiosender gesucht. Die Amerikaner interessiert das gar nicht. Die machen eher noch Witze darüber, das das doch kein Richtiger Sport ist im Vergleich zu American Football :roll: . Na ja, jedem das seine. Warten wir also bis abends, um das Ergebnis zu erfahren.

Auf der nächsten Fähre sind wir drauf und schon geht es übers Wasser. Die Möven fliegen mit uns, die Sonne scheint, herrlich.



Viel zu schnell erreichen wir Mukilteo. Von hier sind es nur noch 5 Meilen bis zum Boeing Visitor Center, d.h. wir können die Zeit hier noch verbringen. (Seht ihr, wir hätten doch noch Zeit gehabt :lol:) Wir entscheiden uns für Ivar's Restaurant (www.ivars.com) und es gibt Clam Chowder. Super lecker! (und ich bin wieder versöhnt)

Direkt am Hafen gibt es einen Leuchtturm, dem wir noch einen Besuch abstatten bis es dann doch Zeit wird Richtung Painefield zu fahren.



Nach kurzen Navigationsschwierigkeiten des Fahrers, nein diesmal nicht des Navis, denn das kannte den Weg, aber man(n) muss auch da lang fahren, wo es die liebliche Frauenstimme ansagt :pfeifen:, erreichen wir das Visitor Center mit noch genügend Zeit.

Zuerst schauten wir uns draußen um, bevor es ins Center geht (http://www.futureofflight.org/fof_Boeing.html). Draussen entdecken wir schon mal einen Dreamlifter und einige 787.





Alles klappt mit den vorgebuchten Tickets und schon geht es los. Zuerst ein Videofilm mit der Geschichte von Boeing und dann endlich geht es in den Bus, der uns zu den Werfthallen bringt. Zunächst laufen wir durch die Katakomben und von da per Fahrstuhl auf Aussichtsemporen. Endlich kommen wir zur Fertigungsstrecke der 747-800 und da steht sie – die erste Lufthansa 747-800 noch in Einzelteilen … meinte zumindest der Führer. Wenn wir ihm aber gesagt hätten, dass er sich irrt und dies eine VIP-Maschine werden wird, hätten sie uns wohl hochkant rausgeschmissen.
Für uns ein besonderes Erlebnis, auch wenn der Führer wohl von Lufthansa noch nicht so viel gehört hatte.

Weiter geht es zur 787 Fertigungsstrecke und der derzeit wohl größten Spielzeugfabrik weltweit, denn so wirklich viel fliegen tun sie ja noch nicht. :lol: Und ihr werdet es kaum glauben, die haben echt ein Starbucks Cafe für ihre Mitarbeiter in der Werft.

Wieder im Bus fährt dieser noch eine kleine Runde vorbei an den von außen schon fertig aussehenden 787 für die ANA und dann zurück zum Visitor Center. Er macht dann noch ein paar Witze über Airbus und ihr Vorhaben Boeing den Tankerdeal abzujagen; wir geben uns da im Bus mal nicht als Europäer aus.
Wir bleiben noch ein wenig da, in der Hoffnung eine 787 würde vielleicht zum Testflug starten oder landen, aber ein Gespräch mit einem Spotter zeigt, das wir da heute lange warten können. Ein Panorama zeigt aber zumindest sehr schön das Gelände.



Wir packen wenig später unseren Kram zusammen und suchen uns eine Unterkunft - dank einiger Marriottpunkte heute mal recht günstig.

Gefahrene Strecke: 395 km
Übernachtung: Fairfield Inn Seattle Bellevue
Map: Winthrop - Seattle

Bild des Tages:
Hier die einzigen "wilden" Tiere für heute...


frankyboy

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #70 am: 12.04.2011, 21:42 Uhr »
Ich wundere mich jetzt, warum ihr nach Besichtigung des North Cascades NP wieder zurück nach Winthrop gefahren seid, obwohl ihr am nächsten Tag zu Boing wolltet. Hatte das einen besonderen Grund oder wolltet ihr einfach dreimal durch den North Cascades NP fahren :)

thomashh

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #71 am: 12.04.2011, 23:04 Uhr »
Hi,
Zitat
Also ich habe eben mal unsere Fotos angeschaut. Das erste war gegen 9:20 und das erste vom Grinnell Lake 10:50, d.h. wir haben ca. 1,5h gebraucht. Dann natürlich noch Zeit am See, den Wasserfall auf dem Rückweg, d.h. ihr solltet schon 4h einplanen.


Erstmal danke für deine Recherche. Habe ich mir gleich notiert. 4 Stunden geht ja noch.

Finde deinen Reisebericht sehr amüsant und belustigend. Sehr schön geschrieben.
Also nichts gegen deine tollen Landschaftsfotos, aber am Besten gefällt mir das Foto mit deinen Füßen und dem knallrotem Nagellack. Muss ich auch mal ausprobieren. :oops: Herrlich!! :lol: :lol:

Nein, Spaß beiseite. Der North Cascades NP gefällt mir außerordentlich gut. Wunderschöne Landschaft. Ich fahre weiterhin begeistert mit.

LG Thomas

Ha-Tschi

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #72 am: 13.04.2011, 07:42 Uhr »
Heute geht es gleich morgens weiter, da ich mich heute abend beim Yoga entspanne und dann keine Zeit zum Einstellen habe.

12. Juli 2010 Seattle

Was ist das denn das da draußen? Wie jeden morgen schiele ich noch halb verschlafen aus dem Fenster und normalerweise grüßt mich da blauer Himmel – aber nicht so heute. Da draußen ist alles grau… :(

Also was steht heute auf dem Plan – ganz klar Seattle. Außer „Schlaflos in Seattle“ und „Grey’s Anatomy“ kenne ich wenig von der Stadt. Na ja, für die Romantiker unter euch ist das ja schon mal was. Ok, es gibt die Space Needle. Da wollten wir eigentlich hin, aber bei wolkenverhangenem Himmel? Nee, das wird also gestrichen. Die Hoffnung Mt. Rainier hinter der Stadt zu sehen, gebe ich auch recht schnell auf.

Somit geht es auf zum Pike Place Market. Überdacht gibt es hier viele Marktstände und da kann man alles von frischem Fisch bis zu lokaler Kunst kaufen. Wir schauen uns um, kaufen zwar nicht wirklich was, aber alleine das Stöbern macht Spaß.



Von hier aus bummeln wir durch die Strassen weiter zum Hafen.



Auf dem Weg dorthin kommen wir am Seattle Art Museum vorbei. Dort müssen wir natürlich den „Hammering Man“ anschauen. Es ist die weltweit zweitgrößte Skulptur dieser Art, die Größte steht in Frankfurt vorm Messeturm.



Am Hafen angekommen, bummeln wir von Pier zu Pier. Hier gibt es Restaurants, Souvenirshops und natürlich Rundfahrten.



Da wir genug Zeit haben, entscheiden wir uns für eine Rundfahrt. Der Guide erklärt wirklich sehr gut und so lernen wir noch was von Seattle und haben den wohl doch auch für Seattle typischen Blick auf die Skyline mit wolkenverhangenem Himmel.





und hier gibt es sogar kleine blaue Flecken am Himmel :wink:


Wieder zurück am Pier knurren unsere Mägen. Ich hatte zuvor schon eine weitere Ivars Fish Bar entdeckt. Als wir davor stehen, sehen wir, dass daran ein doch noble aussehendes Restaurant angeschlossen ist, das „Acres of Clams“ (http://ivars.com/index.php?page=locations_acres-of-clams). Wir gehen rein und genießen frischen Fisch. Ich kann nicht mehr sagen, was genau wir hatten, aber es war wirklich toll. :essen:

So gestärkt statten wir noch einem Souvenirshop einen Besuch ab – ich kauf eine pinke Sweatjacke mit dem Seattle Schriftzug und Danilo ein Schild für unseren Carport, da hängt es inzwischen auch.

Da es erst ist früher Nachmittag ist, fahren wir noch raus zum Gasworks Park. Das Gelände eines früheren Industriegebietes ist heute als Freizeitgelände erschlossen. Spazierwege, Joggingpfade, große Wiesen, wo Familien Ball spielen, Bänke von denen man einen schönen Blick auf Seattle hat. Wir sitzen da eine Weile, bis es doch ein wenig frisch wird und wir uns wieder auf Richtung Hotel machen.



Mir war es den ganzen Tag schon nicht so gut und so ist ein ruhiger Abend genau das was ich brauche. Morgen soll es ja endlich raus zum Olympic National Park gehen. Ein Highlight auf das ich mich schon lange freue.

Gefahrene Strecke: 75.9 km
Übernachtung: Fairfield Inn Seattle Bellevue

Bild des Tages:
Erst der Hammering Man und dann eine Frankfurter Würstchenbude, so oft wollten wir doch gar nicht an zu Hause erinnert werden :?

freddykr

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #73 am: 13.04.2011, 08:10 Uhr »
Ich wundere mich jetzt, warum ihr nach Besichtigung des North Cascades NP wieder zurück nach Winthrop gefahren seid, obwohl ihr am nächsten Tag zu Boing wolltet. Hatte das einen besonderen Grund oder wolltet ihr einfach dreimal durch den North Cascades NP fahren :)
Wir hatten gedacht, dass man mehr im Northern Cascades machen kann, z.B. wollten wir eigentlich noch den gesamten Vormittag dort verbringen, bevor wir nach Everett fahren.
Naja, hinterher ist man immer schlauer.
Viele Grüße,
Danilo


EDVM96

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Re: Nordwesten USA 2010 – or 9.000 km on the road to nowhere
« Antwort #74 am: 13.04.2011, 08:29 Uhr »
Wir hatten gedacht, dass man mehr im Northern Cascades machen kann, z.B. wollten wir eigentlich noch den gesamten Vormittag dort verbringen, bevor wir nach Everett fahren.
Aber das kann man doch. Stichwort: Cascade River Road:wink: