Altes, Neues, Vergessenes .. und 3 Regenbogen (LA bis Vegas Mai/Juni 2019)

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*Thomas

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Wir machen uns auf den Heimweg zu „unserem“ Haus.. ist irgendwie schick, so als Möchtegern-Locals. Zugang zum Haus wird übrigens über einen Zahlencode gewährt.

Airbnb: 95$/Nacht
Mittagessen: 38$ plus Tip
Abendessen: 0 $

Fazit: Mal was Neues wagen, bringt auch neue Einblicke und Erkenntnisse

Wir hatten vor einigen Jahren in Vegas auch ein Haus etwas außerhalb gemietet (ebenfalls mit dem Keycode…). War nicht über Airbnb (das gab es damals noch nicht), sondern über eine Ferienwohnungs-Plattform. War super, wir waren 2 Paare - genügend Platz, eigene Küche und Mega-Flatscreen im Wohnzimmer. Garten mit Terrasse gab es auch, würden wir jederzeit wieder machen.
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*Anne

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Ich fand Euren Airbnb Kontrast zum Delano interessant.

Jetzt weiß ich auch, warum das Delano einen Sandstrand bietet... Mirage. Jetzt kann ich es zuordnen.

Wir buchen gerne Vacation Rentals, dann aber gerne abgeschlossene Einheiten wie Condos oder Häuser. Da hat man mehr Privatsphäre, aber im Gegenzug einen meist leeren Kühlschrank. Und der Eure war ja bestens gefüllt.

Ich bin mal gespannt, wo Ihr Euren Gutschein jetzt einsetzt. Du hast ja noch Alternativen. Achterbahn im New York?? Würde ich mich nicht trauen....


*usa-rookie

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25.05.2019 oder Geister im Tal des Todes

Wir haben bis 9 Uhr bestens geruht… wie daheim
Am Memorial Day Weekend wollen wir uns weder dem Outlet noch dem Trubel am Strip widmen. Das Death Valley haben wir zwar schon zweimal durchfahren, aber als Tagesausflug inkl. der Geisterstadt Rhyolite kommt es uns für den heutigen Samstag gerade recht.
Aber zuerst gibt es lecker Frühstück. Susan hat uns schon Kaffee aufgebrüht. Als wir runterkommen gibt es neben einem netten Smalltalk die Erklärung des Gerätes für das koffeinhaltige Heißgetränk und wieder der Hinweis, daß wir alles, alles essen können und sollen, was der Kühlschrank hergibt.



Auf dem Küchentisch stehen 4-5 Sorten Müsli, dazu ein Obstkorb und eben der Inhalt vom Fridge. Ich trinke Milch im Kaffee und mache den Fehler auch noch Zucker reinzutun. Normale Milch gibt es in Susans Haushalt nicht. Sie kommt aus Hawaii und hat irgendeine Mandelmilch, die es in süss und weniger süss gibt. Muss ich mich erst dran gewöhnen.
Es wird irgendwie doch später, als geplant, bis wir endlich los kommen. Susan zieht sich während wir frühstücken in ihre eigenen Gemächer zurück  und lässt uns „in Ruhe“. Echt eine super Gastgeberin. Als wir los ziehen wollen, steht sie aber parat und fragt sie ob wir alles dabei haben… Hut, Wasser, Lunchpaket? Wie eine Mom unsere Susan. Das dargebotene, gefrorene Wasser nehmen wir dann gerne mit.
Los geht's..



Wir fahren über Pahrump… wofür war diese Stadt nochmal bekannt? Rischdisch – nüscht… oder doch.. für Feuerwerksverkauf-Stellen. Machen die hier soviel Himmelsspektakel, das sich die Läden lohnen? Muss ja, soviele wie es hier gibt.



Zum ersten Mal kommen wir über diesen Weg Richtung DV und können deshalb auch mal das Amargosa Opera House bewundern. In einem Beitrag des Deutschlandfunk wurde dieser Ort als einer der kuriosesten des US-Kulturerlebens bezeichnet. Es gibt immer noch ein kleines Motel in dem fast schon geisterhaft anzusehenden Komplex. Ein Café gibt es auch. Aber wir haben ja bestens gefrühstückt.










Im Death Valley hat sich an der ersten Bezahlstation schon eine kleine Schlange gebildet. Wir berappen die 30$ Eintritt und hören ein paar Meter weiter jemanden deutsch reden. Im Urlaub geht es uns oft so, daß wir gar keine Lust haben, mit Landsleuten zu sprechen. Diese Gruppe disqualifiziert sich dann auch schnell selbst. Offensichtlich auch gerade erst kennengelernt, hören wir von einem der Männer „endlich vernünftige Leute..“ zu seiner Partnerin sagen, als sie zum Auto zurück gehen. Ob das jetzt witzig gemeint war oder die Amis ihnen nicht liegen, sei dahin gestellt. Wir gehen jedenfalls weiter, ohne uns zu „outen“.

Weiter geht’s zum Zabriskie Point.. es sind schon sehr viele Menschen unterwegs.



Das tut dem beeindruckenden Ausblick und der Magie des Ortes aber keinen Abbruch. Diese Farben sind großartig und zugleich irgendwie unwirklich. In einem meiner früheren Berichte habe ich es mit Schokolade und Eis verglichen. Hab halt immer Süsshunger..





Am Furnace Creek Visitor Center entdecken wir, daß hier das 3. Geschlecht bereits eigene Restrooms hat. Ganz schön weit hier mitten in der Wüste.



Wir fahren noch zu den Sanddünen… Patrick kommt auf die Idee, die Höhe bzw. Tiefe unter dem Meeresspiegel via Runtastic zu dokumentieren. Witzig! Hier sind wir auf minus 38 Meter.



Weiter geht’s Richtung Rhyolithe.. plötzlich gibt es einen kleinen Regenguss.. und das hier!



Ob das dem elektrischen Tesla den Garaus gemacht hat? Er steht jedenfalls etwas gestrandet mit offenen Flügeltüren am Rand.
In der Geisterstadt laufen wir ein bisschen rum, obwohl es nicht mehr wirklich viel zu sehen gibt. Die Blütezeit hatte Rhyolithe von 1905 bis 1914. Zwischen 1905 bis 1910 lebten hier über 10.000 Menschen. Es gab 3 Eisenbahnlinien, 1 Telegraphenstation, 3 Zeitungen, 50 Goldminen, 3 Krankenhäuser und 53 Saloons (sagt Wiki).
Bereits nach 9 Jahren waren die Goldvorkommen ausgebeutet und 1919 verliess als letztes der Postbeamte die Stadt, nachdem das Postamt geschlossen wurde (klar, war er ja dann arbeitslos).
Ein grosses Gebäude am Ende der Strasse trägt ein Schild „Casino“.. rein kann man leider nicht.. aber als wir den Komplex umrunden, geht meine Phantasie mal wieder mit mir durch… ich kann quasi die lauten Gespräche, Klavier- und Automaten-Gebimmel sowie das schrille Lachen von Frauenstimmen hören.. alles wird schwarz-weiss.. gespentisch.. ich hab direkt eine fette Gänsehaut.































Später lese ich, daß dieses Gebäude in Wirklichkeit der Bahnhof war. Wie langweilig!

Ein Stückchen unterhalb hat sich ein belgisch-polnischer Künstler in den 80ern ausgetobt und sogar eine Weile hier gelebt. Seine „Werke“ kann man heute noch besichtigen. Geister in der Geisterstadt… ist ja irgendwie logisch!





















Zurück ins Death Valley...



geht’s durch diese mal spannende mal extrem langweilige und fast schon einschläfernde Gegend. Es ist fast 17.30 Uhr ehe wir wieder am Visitor Center von Furnace Creek eintreffen. Wir lassen auch diesmal die Wanderung am Golden Canyon und Dantes View ausfallen. Dafür fahren wir noch zum Badwater Basin.





Es ist so viel Betrieb, wie am verkaufsoffenen Sonntag im Möbelhaus. Und die allermeisten laufen tatsächlich ewige Kilometer in den ausgetrockneten See… ein Tribut an das Insta-Zeitalter. Das war vor ein paar Jahren noch nicht so. Da ist man wenige Schritte gelaufen und war recht schnell allein.. heutzutage werden Schilder „übersehen“, die darauf hinweisen, daß man bestimmte Bereiche nicht betreten darf. Boah… da könnte ich mich echt aufregen.

Stattdessen machen wir uns auf den Rückweg.. und da! Wieder ein Regenbogen… nicht so ganz deutlich zu sehen, aber definitiv ein Regenbogen. Der 3. Für diesen Urlaub! Da muss der Topf voll Gold doch irgendwo zu finden sein.



80s on 8 versorgt uns auch heute mit großartiger Musik aus diesem Jahrzehnt, obwohl ich bei der englischsprachigen Version von „Der Kommissar“ nicht textsicher bin.
Die Kilometer von Shoshone (wo die Schoschonen schön wohnen) bis Pahrump ziehen sich wie Kaugummi… wenigstens beschert uns Frau Sonne noch einen glutroten Untergang.



In Pahrump verlangt der KIA nach Sprit.. unnötig zu erwähnen, daß auch hier die ZIP nicht funktioniert. Liegt wahrscheinlich wirklich an der Kreditkarte.
Von aussen hat mir heute morgen schon das Goldtown Casino gut gefallen und ich will ein paar Bilder machen und ein paar Dollar verzocken.





Die Dollar müssen erst dem ATM entrissen werden. Aber es gibt keine Serie.. es gibt nämlich gar nix.. Obenauf blinkt eine rote Lampe und ich frage die daneben arbeitende Lady, ob das Ding überhaupt funzt.. ja ja, geht problemlos.
Hmm.. leider nicht.. auch die herbeigeeilte fast zahnlose Casino-Mitarbeiterin kann uns nicht helfen. Vielleicht eine falsche PIN? Wir sind etwas ratlos und wollen vor allem sichergehen, daß die Abbuchung nicht doch vom Konto erfolgte, obwohl kein Geld floss.
Der Cashier kann die Kartenbewegungen genau nachverfolgen. Erschreckend! Aber in dem Fall auch beruhigend, denn er bestätigt zwar die 3 Versuche, aber daneben ist ersichtlich, daß wir keine Kohle gekriegt haben.
Um 21.30 Uhr sind wir nach über 300 gefahrenen Meilen daheim.. home sweet home.. wir sind hungrig und fallen wie die Heuschrecken über unseren ääähhh Susans Kühlschrank her.. Wohn-/Esszimmer und Küche:








Wir beratschlagen, ob wir nochmal zum Silverstone oder in die Stadt fahren wollen. Eigentlich nichts von beidem. Ich schreibe noch ein bisschen an meinem Bericht, schicke Fotos nachhause, während Patrick sich durch Susans Prime-Netflix-und-was-weiss-ich-Angebot zappt. Wie daheim halt.

Fazit: ein toller Tag im Tal des Todes

*usa-rookie

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Und noch ein paar bewegte Bilder


*Anne

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Ich glaube, so müssen wir auch mal ins Death Valley starten. Eine tolle Strecke, auch neu für mich.
Herrliche Auszeit für den Memorial Day.

Eure Unterkunft ist wirklich gut. Der gefüllte Kühlschrank ist ja ein Geniestreich.
So etwas habe ich noch nie gesehen im Vacation Rental.
Kannst Du den Link posten? Ich wäre neugierig. Danke.

Die Kältewelle scheint zumindest heute bei Euch vorbei zu sein, oder täuscht es?

Tschüs und danke

Karin

*mrh400

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Der Zahn der Zeit...:

2019

2014

Die auffällige Schlauchhaspel stand übrigens damals schon am Hydranten
Gruß
mrh400

*Jack Black

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Der Zahn der Zeit...:

Ich glaube eher, das ist der "Zahn des Galaxy S10". Diese grauen Flächen ist irgendeine Spielerei in dem Smartphone, ich würde vermuten, die linke Türe war nicht grau, sondern auch durchgehend blau.

*usa-rookie

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Zitat
Ich fand Euren Airbnb Kontrast zum Delano interessant.

Jetzt weiß ich auch, warum das Delano einen Sandstrand bietet... Mirage. Jetzt kann ich es zuordnen. 

Ich kann verraten, dass es hotelmässig die nächsten Tage noch einen Tick luxuriöser wird :)
Der Sandstrand mit Wellenbad ist im Mandalay Bay ;)

Zitat
Eure Unterkunft ist wirklich gut. Der gefüllte Kühlschrank ist ja ein Geniestreich.
So etwas habe ich noch nie gesehen im Vacation Rental. 
Kannst Du den Link posten? Ich wäre neugierig. Danke.

Die Kältewelle scheint zumindest heute bei Euch vorbei zu sein, oder täuscht es?

Unser Zimmer bei Arbnb:
https://www.airbnb.de/rooms/23922725?source_impression_id=p3_1563301043_2Uttwmip%2FqTJZv3y

Ich fand es wirklich toll bei Susan. Muss aber fairerweise sagen, dass man sich das Bad ggfls. mit Gästen des zweiten Vermiet-Zimmers Teilen muss. Für uns (und für 2 Nächte) kein Problem.
Da wir durch unseren Status bei MLife oft sehr günstig oder umsonst wohnen (im Delano standen 83,90$ für 2 ÜN auf unserer rechnung), ist Airbnb höchstens was für sehr kurzfristige bzw. teure Wochenenden..  wie eben an diesem Memorial Day WE.

@mrh400

Jack hat recht... Das war wieder die Live Fokus Funktion des S10, das einfach mal was grau macht ;)
Ich suche gleich mal das Originalbild raus..

LG romy

Das Wetter hat sich wahrhaft gebessert :)



*Jack Black

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im Delano standen 83,90$ für 2 ÜN auf unserer rechnung

Ist da die Resortfee schon drin? Dann wäre es wirklich günstig, die ist ja inzwischen alleine schon so viel.

*usa-rookie

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im Delano standen 83,90$ für 2 ÜN auf unserer rechnung

Ist da die Resortfee schon drin? Dann wäre es wirklich günstig, die ist ja inzwischen alleine schon so viel.

DAS war die Resort Fee (plus tax)  :D das Zimmer war über MLife gecompt (oder heisst das dann gecomped?)
LG Romy

*Jack Black

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DAS war die Resort Fee (plus tax)

So habe ich es mir gedacht. Die Resort Fee k**tz mich an. Für den nächsten Urlaub lasse ich mir etwas einfallen... (ggf. "Four Queens" Downtown, vielleicht auch Hampton Inn Tropicana o.ä.). Aber mit Resort Fee und mit Valet Parking bist Du schon bei locker 80$ am Tag - und hast noch gar nichts!

Mir gefällt diese Entwicklung überhaupt ganz und gar nicht, eigentlich sind wir auch so Las Vegas Verrückte wie ihr, aber nicht mit den immer weiter steigenden "Nebenkosten" (die satt ins Portemonnaie gehen).

*Anne

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Danke für den Link.
Es sieht wirklich schön aus.

Wir sind nicht so Las Vegas verrückt wie Ihr. Dadurch können wir dann Hotels z.B. in Henderson nehmen ohne Resort Fee.
Aber natürlich ohne die echte Las Vegas Erfahrung zu erleben. Uns reicht dann immer eine "Nachtwanderung" und eine oder zwei Tagesdurchfahrten. Dafür spinnen wir mit der Kamera, bzw. einer von uns, meine bessere Hälfte. Ich genieße nur die Resultate.

*usa-rookie

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@JackBlack
Nachdem wir das System mit den Playerskarten verstanden und umgesetzt haben, zahlen wir entweder nur noch die Resort-Fee (bei MLife) oder so gut wie nix... wie im gleich folgenden Bericht fürs Ballys. Dort wird ab Diamond Mitgliedschaft keine Resort Fee mehr fällig. Daß mit den Staten, Statuten... wie ist denn jetzt die Mehrzahl von Status? *kopfkratz*… also jedenfalls damit ist auch Parken umsonst und auch Schlange stehen gehört der Vergangenheit an..  :D Wir haben zwar bei MLife dieses Mal zu wenig umgesetzt, aber bis nächstes Jahr Mai hab ich schon neue Angebote.. sollte also nochmal klappen mit den Comp-Nächten. Und wenn Du evtl. in Downtown nächtigen willst, behalte auch mal das Golden Nugget im Auge. Die hatten jetzt gerade eine Offer ohne Resort Fee!

@Anne
das ist doch das schöne an Vegas... jeder kann so sein, wie er will... nur zocken, essen und trinken... Show anschauen.. nur mal kurz am Strip vorbeischauen.. alles ist möglich  :)



*usa-rookie

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26.05.2019

Check-out aus unserem süssen Airbnb steht an… erst nutze ich nochmal die Rainshower-Dusche und wir bedienen uns zum Frühstück erneut aus dem riesigen Fundus des Kühlschrankes.
Der Abschied ist dann genauso herzlich, wie der Empfang.



Susan hatte explizit gefragt, wann wir fahren, damit sie sich persönlich verabschieden kann. Dafür bekommt sie unser nur einmal benutztes Airbed und alle sind glücklich.
Alle? Nun, nicht ganz… Patrick ist wegen der Geschichte mit der Kreditkarte von gestern leicht genervt und murmelt ständig „wenn die jetzt gesperrt ist… so ein Sche…ss" *motzmecker*

Wir kaufen noch ein paar Kleinigkeiten im Walmart und bewundern die vielen Memorial-Day-Deko-Sachen..







Wir stopfen auf dem Parkplatz unsere Schlafsäcke in die mitgeführten Vakuum-Bags. Mit der Zigaretten-Anzünder-Pumpe geht im Saug-Modus wenigstens ein bisschen Luft raus und sie können für den Rest des Urlaubs im Koffer ruhen. Bei der Aktion, die wir extra im letzten Eck des Parkplatzes durchführen, werden wir dennoch aus einem Fahrzeug beobachtet :laugh:

Übrigens kaufen auch Lamborghini-Fahrer bzw. Fahrerinnen bei Walmart.



Bei der Bank of America testen wir, ob Patricks Karte wirklich gesperrt ist… ist sie. Also ziehe ich etwas neues Geld und wir machen uns auf dem Weg ins Ballys.
Wir fahren gleich zum Valet, solange wir das als Diamond-Member noch nutzen können. Natürlich checken wir auch standesgemäß in der Diamond Lounge ein.. ;) nur kein Neid in der Schlange der Normalos.. :evil:  Ich muss allerdings zunächst meine neue diamantene Plastik-Karte abholen… ich habe über den Wyndham-Match bis Januar 2020 die Vorzüge der Bessergestellten.



Für Patrick hab ich es nicht hingekriegt bzw. den Match bei der Hotelkette irgendwie zu früh gemacht… er ist „nur“ noch Gold… tseeee immer dieser schnöde Pöbel :laugh: ;)

Mit dem 20er und etwas Schoki gibt’s ein kleines Upgrade in eine Parlor Suite. Die ist etwas grösser, als der King Room im letzten Jahr und hat eine Küchen-Ecke incl. Kühlschrank.









Patrick telefoniert gleich mit der Bank… und siehe da, es ist kein Problem die Karte gleich wieder frei zu schalten. Und entgegen seinen Befürchtungen ist auch kein Geld von den gestrigen Abheb-Versuchen im Minus verzeichnet. Hab ich doch gleich gesagt.
Puh.. jetzt aber ins Casino.. der erste Automat erweist sich gleich als Glücksgriff.. Zuerst sahnt Patrick 3 x 62,50$ ab und dann hab ich einen Bonus bei dem ich mir den Jackpot von 160$ kralle.. coole Sache.










Die weiteren Automaten sind nicht so spendabel zu mir.. dafür zieht Patrick der Heidi mal wieder knapp 100$ aus dem Dirndl… das ist kein schlechter Anfang im Ballys.



2 Drinks bekommen wir auch noch…
Die Serie und das selige Grinsen bekommen wenig später aber einen herben Dämpfer.. Kurz nachdem wir im Cromwell ein bisschen erfolglos gezockt haben, fragt der Hase „wo ist eigentlich mein Handy“?
Im Cromwell...



Wir hetzen zurück zu den letzten bespielten Slots… nix… zum Cashier, fragen ob was abgegeben wurde.. nix.
Patrick ist total verzweifelt.. ich überrede ihn erstmal, was zu essen. Pizza beruhigt immer noch am besten.. also zum Foodcourt des Flamingo.



Dort entscheide ich mich um und nehme doch das Orange Chicken bei Pan Asia… mit Chow Mein und Getränk werden 18$ fällig.. das erscheint mir recht heftig.
Aber egal, dem Hasen ist der Appetit vergangen. Ich komme auf die Idee, seine Nummer anzurufen.. direkt geht die Mailbox dran.. also wohl ausgeschaltet. Oh weh… hat es tatsächlich einer gefunden und schon ausgemacht? Der mir Angetraute sieht sein Smartphone mitsamt den wertvollen Bildern, Apps, Kennwörtern undwasweissich jeder heutzutage noch auf dem sprechenden Knochen speichert, für immer verloren, als ich einfach nochmal die Nummer wähle.
Und siehe da, es meldet sich jemand… ich bin natürlich leicht auf Krawall gebürstet und brülle in den Hörer „that“s Patricks phone..“ die Stimme am anderen Ende ist total nett und mein Ton wird sanfter. Es ist der Bartender vom Cromwell. Dort hat tatsächlich jemand das Ding abgegeben.
Also hin … Pete hinter der Theke will vorm Aushändigen noch wissen, was auf dem Sperrbildschirm zu sehen ist… das ist leicht (und zum Glück war es kein peinliches Bild der Autorin)… es sind die seven magic mountains. Wir schieben noch ein Dankeschön-Tip rüber und Pete will uns überreden, auf den Schreck was zu trinken, aber der Hase muss sich erst beruhigen.

Die Koffer sind auch noch beim Bell Desk. Also anrufen und auf die Dinger warten.
Süss… die Turnschuhe wurden ordentlich in Tüten verpackt.. :whistle:



Wohin wollen wir heute zum Essen? Wir haben noch Gutscheine für’s Ellis. Also ab dorthin. Unterwegs sehen wir den Drehort der Serie "Hells Kitchen":



Die Zeit bis zum freien Tisch vertreiben wir uns wohl womit? Klar Zocken… doch weder die Slots, noch Video Poker an der Bar sind uns wohlgesonnen..



..aber dann ist auch schon Essenszeit. Wir nehmen heute beide das Steak Special. Ich wähle allerdings das Reh dazu.. also das altbekannte Kartoffelpü mit Vornamen..
Ich muss zugeben, daß das Fleich nicht so lecker aussieht, wie das von Patrick von vor ein paar Tagen, aber geschmacklich ist es ok. Und obwohl es ein ganz schöner Batzen ist, tatsächlich rosa innen. Und so soll das Ellis Island nach dem Umbau aussehen... Modell innen und aussen die Original-Baustelle:











Am Playerskarten-Automat gucken wir gleich, ob die Karte für weitere Coupons gut ist. Ich habe tatsächlich die Möglichkeit „1 free beer“ zu bekommen. Patrick hat 1000 Punkte und bekommt *trommelwirbel* 1$ Freeplay dafür. Am China-Automaten will er sie gleich verballern und bekommt beim ersten Dreh einen Bonus.. verrückt. Aus dem geschenkten Dollar werden 14.
Wir spielen noch ein bisschen hier und da, aber erst mein Teufelchen, der mir die Woche schon Glück brachte, beschert mir einen kleinen Jackpot von 41$.
Wir laufen zu Fuß zurück ins Ballys und richten uns für den Abend in Downtown. Irgendwie ist das Wetter wieder in windig, kühl und später sogar noch regnerisch umgeschlagen.







Aber das spielt für die Abendplanung nur eine untergeordnete Rolle. Wir sind total vernünftig… wissen wir doch, daß Eric heute Dienst hat und die Cocktails nur so fliessen werden. Also geht es per Lyft und der stillen Lali im sehr aufgeräumten Hyundai irgendwas bis zum Golden Nugget. 10,65$ werden dafür fällig.
In der Fremont ist ob des morgigen Feiertages die sprichwörtliche Hölle los. Auf der Bühne am Golden Gate Hotel spielt mal wieder Spandex Natiooooooooooon.. ich finde die nicht immer gut, aber gerade spielen sie eine schöne Serie von Rock-Klassikern der 80er… Def Leppard, AC/DC und solche Sachen.













Eric ist nach seinem Snowboard-Unfall und 6 Wochen Total-Ausfall wieder am Start und freut sich über sein Trikot mit seinem Namen plus Geburtstag total. Ohne viele Worte stehen gleich 2 Mai-Tai vor uns. Wir rocken natürlich hier ein bisschen mit, ehe wir uns die Strasse weiter runtertreiben lassen.




















Auch auf der unteren Bühne ist richtig gute Musik geboten… ich lasse mich im weiteren Verlauf noch zu einem Foto mit diesen 3 „Schönheiten“ hinreissen. Blöderweise habe ich nur noch 5$-Scheine… durch den Mai Tai bin ich in Spendierlaune und jeder kriegt nen 5er.. ist ja Urlaub..



Wieder ein bisschen mit dem S10 in grau und Farbe "designt"..  8)

Gezockt wird auch noch ein bisschen… außer einem heftigen Cosmo on the rocks läuft aber nichts.
Noch ein Mai Tai…? Klar..



Der hier liegt ganz still... egal was man macht...:huh:







..unser Eselchen kriegt noch ein Bild mit dem hübschen Mädel vom Golden Gate und mit den peinlichen Möchtegern-Rockstars von Spandex Nation, ehe wir noch einen Abschieds-Mai-Tai trinken… oder geht noch einer?...




*Anne

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Es ist mit Euch wirklich nie langweilig!
Danke für diese Las Vegas Eindrücke.

Das neue Quartier sieht ebenfalls toll aus. Ihr habt eine gute Hand dafür.

Wie gut, dass der Stress mit Karte und Handy gut ausging. Verlust vom Handy wäre extrem nervig gewesen. Noch mal gut gegangen!

Danke, ich lese so gerne mit.

 

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