Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*

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*U2LS

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So, der online Check-in hat reibungslos funktioniert und wenn jetzt weiterhin alles so gut mit Condor klappt, dann kann es ein ganz entspannter Flug werden und ich kann die Business Class von Anfang an nur noch genießen. Das Upgrade von Premium Economy auf Business hatte ich mir ja noch kurzfristig zum Schnäppchenpreis von 400€ gegönnt.

Auf meiner nun 32. USA-Reise werde ich Neuland betreten, und zwar nicht nur, was teilweise die Gegend betrifft, sondern auch die Unterkünfte. Da mich Airbnb ständig mit einem Anfangsguthaben von 25€ "genervt" hat, probiere ich das jetzt erstmals aus und bleibe gleich die 1. Nacht bei Nancy in Issaquah, die mir heute den Zugangscode für ihre "Tiny Unit Middle of Olde Town" übermittelt hat.

Zur groben Orientierung meiner 3wöchigen Route hier eine Übersicht:



Morgen geht´s los  :D

I´ll keep you informed...

Gruß
Lothar

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*mrh400

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Antw: Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*
« Antwort #2 am: 06.09.2019, 21:48 Uhr »
Gute Reise!
Gruß
mrh400

*Thomas

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Antw: Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*
« Antwort #3 am: 06.09.2019, 22:55 Uhr »
Gute Reise und viel Spaß!

Ich kenne von der Ecke da oben leider nur Seattle und dann den Weg an der Küste entlang bis San Francisco. Bin sehr auf Deine Eindrücke gespannt.
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*miwunk

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« Antwort #4 am: 07.09.2019, 10:28 Uhr »
Hallo Lothar,
ich sehe gerade, dass Du AirBnB gebucht hast.  :roll:
Da kann ich Dir nur sehr viel Glück wünschen:
inzwischen hat fast jede grössere Stadt sehr strikte Regeln für diese Art der Vermietung eingeführt, dementsprechend sind viele dieser Angebote illegal. Und werden nach und nach, ohne Vorankündigung, geschlossen. Das TA-Forum ist voll von Beschwerden, dass die Kunden bezahlt haben und dann vor verschlossenr Tür standen.
Ich hoffe für Dich, dass Dir das nicht passiert.


*partybombe

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« Antwort #5 am: 07.09.2019, 12:12 Uhr »
Da bin ich mal gespannt

*Simone_JJ

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Antw: Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*
« Antwort #6 am: 07.09.2019, 17:29 Uhr »
 :oops: :oops: :oops: Böööööh, wie lange noch bis wir landen?  :flennen:

*Anne

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Antw: Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*
« Antwort #7 am: 08.09.2019, 07:58 Uhr »
Guten Flug .
Ich bin gespannt dabei.
Oregon liebe ich. Wir müssen unbedingt wieder hin!
Und die Reiseroute ist sehr interessant.
Und Eure Reisezeit auch. Dann könnten wir auch im Jahr.
Könnte ich mir durchaus auch so vorstellen.
Nur landen wir dann bestimmt auch noch in Idaho in der Sawtooth NRA, die hat uns gefangen genommen.
Danke.

*U2LS

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Antw: Oregons Naturwunder on the Rocks, September 2019 *Live*
« Antwort #8 am: 09.09.2019, 03:05 Uhr »
Einen wunderschönen guten Abend aus Idaho an alle aktiven und passiven Mitleser, vielen Dank für eure Beiträge!

Jetzt bin ich endlich online und kann berichten.

Vorneweg schon mal die Auflösung zu Airbnb: es hat alles wunderbar geklappt und ich habe in der "Besenkammer" von Nancy übernachtet. Das Büdchen ist wirklich sehr klein, aber äußerst sauber, und das ist die Hauptsache.

1. Tag; Samstag, 07.09.2019: FRA --> SEA --> Issaquah, WA

Der Anreisetag war dank Business Class sehr entspannt und überaus angenehm. Vor dem Flug habe ich die Annehmlichkeiten der Business Lounge genossen und mich regelrecht durchgefressen. Diese Prozedur ging natürlich im Flieger weiter und ich muss Condor da mal ein dickes Lob aussprechen, es war alles zu meiner vollsten Zufriedenheit; die 400€ Aufpreis haben sich echt gelohnt.

Ratzfatz bin ich durch die Immigration und mein Koffer hat auch schon auf mich gewartet. Der Mietwagen, ein Nissan Rouge mit knapp 5.200 Meilen auf dem Buckel und Apple Car Play (Daumen hoch), war auch gleich ausgewählt und schon konnte es auf die Piste gehen.

Aber was war das jetzt? Meine heißgeliebte Here we go-App streikte und wollte eine Internetverbindung. So ein Mist, die arbeitet doch mit GPS und braucht kein Internet. Es war zum Kotzen, immer wieder die selbe Fehlermeldung. Mit Mühe und Not habe ich mich dann "freihändig" zur Nancy navigiert und die halbe Nacht versucht, das Scheissding wieder flott zu kriegen.

Irgendwann kam mir dann die zündende Idee, mal bei den runtergeladenen Karten nachzuschauen, denn die braucht das Ding ja zum offline navigieren. Und siehe da, Idaho und Montana waren vorhanden, aber kein Oregon und kein Washington...welcher Hampel hat die denn gelöscht!? Da musste ich doch mal Nancys WLAN bemühen und jetzt ist wieder alles gut.

Der heutige Sonntag kommt ebenfalls bald, dann gibt´s auch Bilder.

I´ll keep you informed...


Edit: ein paar Luftbilder kann ich doch noch zum Besten geben:





Gruß
Lothar

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*U2LS

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« Antwort #9 am: 09.09.2019, 03:54 Uhr »
2. Tag; Sonntag, 08.09.2019: Issaquah, WA --> Coeur d´Alene, ID

Bei der Planung des heutigen Tages hatte ich die Befürchtung, dass es mehr oder weniger eine langweilige Überführungsetappe werden könnte. Doch weit gefehlt, denn die Landschaft hier oben in Washington ist sehr abwechslungsreich und es gibt immer wieder etwas zu entdecken.

Anfangs habe ich natürlich noch nichts von der Landschaft gesehen, denn es war wie üblich noch stockdunkel als ich losgefahren bin. In Ellensburg, WA gab´s zur Einstimmung erstmal das obligatorische American Breakfast:



Rund 50 Kilometer weiter überquert die I 90 den Columbia River, der hier schon ganz ansehnlich ist und ordentlich Wasser mit sich führt. Auf der anderen Seite des Flusses gibt es den Wild Horse Scenic Viewpoint, den man nur aus westlicher Richtung anfahren kann:




Ich bin natürlich auch noch den steilen Hang zum Wild Horse Monument hoch gekraxelt:




Nur ein paar Meilen weiter lohnt ein kurzer Abstecher zur Frenchman Coulee Recreation Area:









Will man, so wie ich, die ehemals größten Wasserfälle der Welt, die berühmten Dry Falls besichtigen, muss man an der Ausfahrt 151 die Interstate verlassen und Querfeldbeet fahren, was aber auch sehr reizvoll ist:



Dry Falls:


Zur Erklärung, was die Dry Falls genau sind und wie sie entstanden sind, empfehle ich den Eintrag bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dry_Falls


Wenn man weiter nach Norden fährt, kann man noch den Grand Coulee Dam „mitnehmen“; den besten Ausblick hat man von der Crown Point Vista:





Ich weiß jetzt nicht, von wann die da oben stehende Hinweistafel ist, aber laut dieser handelt es sich bei dem Damm um das weltweit größte Bauwerk aus Beton.


Auf dem weiteren Weg nach Idaho habe ich dann hin und wieder einfach mal die Kamera bemüht:








Morgen geht´s dann weiter Richtung Montana.

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Gruß
Lothar

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*Heiner

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« Antwort #10 am: 09.09.2019, 05:18 Uhr »
Hi!

Ich wünsche Dir noch eine weitere schöne Rundreise.

Gruß Heiner


*Thomas

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« Antwort #11 am: 09.09.2019, 08:18 Uhr »
Na, das fängt ja schon einmal vielversprechend an.  :daumen:

Viel Spaß noch!
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*miwunk

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« Antwort #12 am: 09.09.2019, 09:44 Uhr »
Wow, so tolle Bilder!  :daumen:
Vor allem auch die Gletscher-Bilder aus dem Flugzeug!
Da möchte man doch gleich wieder los.

*U2LS

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« Antwort #13 am: 10.09.2019, 00:22 Uhr »
3. Tag; Montag, 09.09.2019: Coeur d´Alene, ID --> Columbia Falls, MT
   
Oh Schreck! Was höre ich denn da nach dem Aufwachen? Regen prasselt vom Himmel…Mist!

Das es nach dem Frühstück aufgehört hatte und Coeur d´Alene am gleichnamigen See liegt, bin ich da erstmal hingefahren, um die Morgenstimmung zu genießen und den angeblich weltweit längsten “Floating Boardwalk” abzulaufen. Recht nett hier unten, besonders bei schönem Wetter *grins*








So einen überdachten Yachthafen, um den übrigens dieser lange Boardwalk herum geht, hatte ich vorher auch noch nicht gesehen:




Durch den “Pfannenstiel” von Idaho ist man ja recht schnell durchgefahren und kommt bald nach Montana; so ein hübsches Begrüßungsschild gab´s auf meinen bisherigen Reisen noch nicht, Respekt:




Wie bereits in Idaho setzen sich auch in Montana (vorerst) die grünen Nadelwälder durch; die Fahrt ist ein schöner Kontrast zu gestern:








Plötzlich fährt man aber aus dem Wald heraus und das Bild ändert sich wieder total. Man kann langsam erkennen, warum Montana auch Big Sky Country genannt wird:




Und dann war da noch diese alte "Dame", die ihren Altersruhesitz am Wegesrand gefundent hat:





Je näher ich meinem heutigen Etappenziel kam, desto dunkler wurde es und zwischendurch hat es immer wieder mal (leicht) geregnet. Das wäre ja jetzt der worst case, wenn ich so weit nach Osten gefahren bin und “The Crown of the Continent”, wie der Glacier NP auch genannt wird, mir die nächsten beiden Tagen sein hässliches Gesicht zeigt.

Schaun mer mal…I´ll keep you informed
Gruß
Lothar

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*Anne

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« Antwort #14 am: 10.09.2019, 08:27 Uhr »
Ich bin gespannt dabei.
Der Glacier NP ist wirklich bei uns eine große Bildungslücke und nach unseren vielen USA Besuchen immer noch nicht erkundet. Er lag bei jeder Route so weit ab.

Ich drücke Dir die Daumen für das Wetter.
Wir wollen heute in drei Wochen auch das Risiko eingehen, allerdings an der California Coast.
Wir werden wohl auch Regenjacken einpacken.